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Luther und die Juden – Vortrag und Diskussion

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Viele Menschen beschäftigen sich im 500. Jubiläumsjahr der Reformation mit Martin Luther (Foto) und seiner Wirkungsgeschichte. Mehrfach hat sich der Reformator im Laufe seines Lebens dabei mit dem Judentum auseinander gesetzt – und das nicht immer positiv. Wie und wodurch hat sich seine Sichtweise verändert? Wie ist sie in den geschichtlichen Kontext einzuordnen? Diese und weitere Fragen sollen am Donnerstag, 13. Juli, um 19 Uhr in der St.-Michaelis-Kirche beantwortet werden. Es diskutieren Dr. Kilian Lembke, Studienleiter Gustav-Heinemann-Bildungsstätte, Pastor Ulrich Hentschel, ehemaliger Studienleiter Evangelische Akademie der Nordkirche, Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Prof. Dr. Hartmut Lehmann, Propst Dirk Süssenbach. Moderation: Propst Peter Barz. Die Synode der Evangelischen Kirche hatte sich bereits im November 2015 deutlich von den judenfeindlichen Aussagen Martin Luthers und anderer Reformatoren distanziert. Luthers Empfehlungen zum Umgang mit Juden seien widersprüchlich und hätten Schmähungen und Forderungen nach vollständiger Entrechtung und Vertreibung der Juden eingeschlossen. Der Eintritt zu dem Abend ist frei.

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erstellt am 04.Jul.2017 | 18:14 Uhr

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