Luschendorf: Ein Dorf kämpft um seinen Ruf

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22. Juli 2014, 12:59 Uhr

Böse Namens-Vergleiche will sich das Dorf nicht länger gefallen lassen. Luschendorf kämpft aufgrund des doppeldeutigen Namens um das in den Augen der 422 Bewohner angekratzte Image. „Wir sind keine Luschen“, lautet daher seit mehr als acht Wochen der Schlachtruf der zwölfköpfigen Truppe (Foto), die im Rahmen der deutschlandweiten Kampagne „Aus Luschendorf wird Heldendorf“ ihre tatsächliche Stärke unter Beweis stellen möchte. Dazu hat sich die Truppe in den vergangenen Wochen unter Aufsicht eines Trainers fit gemacht. Es wurde geschwitzt, gepumpt, gerannt und – unter anderem durch den Dorftümpel nahe der Autobahn – geschwommen. Das erklärte Ziel der Teammitglieder: Ganz Deutschland zu beweisen, dass sie ganz und gar keine Luschen sind. Nun tritt die gesammelte Mannschaft am kommenden Sonntag beim „Tough Mudder“, einem 20-Kilometer-Hürdenlauf durch Schlamm, Stacheldraht und Eiswasser, am Lausitzring in Berlin/Brandenburg an. Interessierte sind eingeladen, die Luschendorfer am Sonntag, 27. Juli, ab 10.20 Uhr bei ihrem härtesten Weg in Richtung Heldentum auf dem Lausitzring in Klettwitz zu begleiten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es im Internet unter http://toughmudder.de.




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