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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 10:31 Uhr

Lübecker Bucht auf Wachstumskurs

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Immer mehr Gäste zieht es an diesen Teil der Ostseeküste – Bilanz der Tourismus-Saison 2016

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2017 | 17:41 Uhr

Der Trend hält an: Die Lübecker Bucht ist analog zu Timmendorfer Strand mit den Orten Scharbeutz, Sierksdorf und Neustadt auf touristischem Wachstumskurs – und das in beachtlichem Maße, wie die aktuell ausgewerteten Zahlen für das Jahr 2016 zeigen. Im direkten Vergleich der Jahre 2015 zu 2016 weist Scharbeutz einen Zuwachs bei den Ankünften von 12,2 Prozent (190  634 Ankünfte) und bei den Übernachtungen von 11,2 Prozent (942.039 Übernachtungen) auf.

„Wir befinden uns bereits auf einem guten Ausgangsniveau und haben in Scharbeutz von 2015 zu 2016 lediglich einen Zuwachs von 1,3 Prozent an Bettenkapazitäten gehabt. Wenn man die Steigerung von Übernachtungen in Höhe von 11,2 Prozent dagegen hält, ist klar, dass maßgeblich eine bessere Auslastung der bestehenden Kapazitäten stattgefunden hat“, fasst André Rosinski, Vorstand der Tourismus-Agentur zusammen. Auch die Zahl der Tagesgäste ist weiter gestiegen. Der Eindruck des fast durchgängig gut besuchten Ortes bestätigt sich unter anderem in den 10,4 Prozent Mehreinnahmen bei den Parkgebühren.

Christian Rogge, zuständig für Infrastruktur- & Projektentwicklung bei der TALB, erklärt: „Betrachtet man die Wachstumskurve des Ortes von 2011 bis 2016 zeigen sich beeindruckende Zahlen, die die touristische Entwicklung der letzten Jahre dokumentieren. In diesem Vergleich zeigt sich bei den Übernachtungen ein Wachstum in Höhe von rund 60 Prozent, bei den Ankünften rund 84 Prozent für Scharbeutz. Um es zu verdeutlichen: Scharbeutz verzeichnete 2016 rund 86.000 mehr Gäste als in 2011.“

Auch über alle Orte der TALB-Zuständigkeit zeigt sich ein positives Wachstum, und das, obwohl der Sommer durchwachsen war. Von Scharbeutz, über Sierksdorf bis zu Neustadt gab es im Zeitraum von Mai bis September 2016 ein Ankünfte-Plus von 11,3 Prozent und ein Übernachtungs-Plus von 6,8 Prozent.

Mit den öffentlichen und privaten Investitionen wurden – und werden weiter – Grundsteine gelegt, um die Attraktivität für den Aufenthalt insbesondere in der Nebensaison zu stärken. Dann geht es darum, durch Kommunikations- und Marketingmaßnahmen die Aufmerksamkeit der Gäste auf die Region zu lenken und schließlich die Erlebnisangebote vor Ort so attraktiv zu gestalten, dass der Gast zum einen gerne wiederkommt und zum anderen in seinem Umfeld positiv davon berichtet.“

Natürlich gebe es aktuell eine positive, innerdeutsche Haltung gegenüber dem Urlaub im eigenen Land, wovon auch die Lübecker Bucht profitiere. Damit allein sei das Wachstum in der Lübecker Bucht aber nicht zu erklären. „Die Gäste haben selbst auf Deutschland beschränkt durchaus viele Auswahlmöglichkeiten für ihren Urlaub“, erklärt Rosinski weiter. „Wenn sie sich dafür entscheiden, zu uns in die Lübecker Bucht zu kommen, dann liegt das im guten Zusammenspiel zwischen der Attraktivität des Angebotes und dem richtigen Marketing.“

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