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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 20:31 Uhr

Luca und Sophie in 2013 besonders hoch im Kurs

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutiner Eltern trotzen mit der Wahl der Vornamen ihrer Kinder dem allgemeinen Bundestrend

shz.de von
erstellt am 11.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Deutschlandweit führen Ben und Mia die Liste der beliebtesten Vornamen an. Eutins Eltern trotzen dem Bundestrend. Bei ihnen lagen Luca und Sophie im Jahr 2013 besonders hoch im Kurs. Dies geht aus einer Statistik des Standesamtes Eutin hervor, die der OHA auf Anfrage erhielt. Insgesamt wurden der Behörde im vergangenen Jahr 915 Geburten aus Eutin, Fissau und Bosau gemeldet. Ein Rückgang von über sechs Prozent gegenüber 2012, wo das Standesamt noch 974 Geburten zählte. Ein allgemeiner Abwärtstrend lässt sich hieraus jedoch nicht ableiten. So ist nicht das Datum der Geburt ausschlaggebend für die Aufführung in der jeweiligen Jahresstatistik, sondern der Zeitpunkt der Meldung durch die Eltern.

Eine gewisse Konstanz lässt sich dennoch aus den Zahlen ablesen. So verteidigte Luca seinen Spitzenplatz bei den Jungen mit 17 Nennungen. Insgesamt 15 Mal entschieden sich Eutins Eltern, ihre Kinder Ben oder Maximilian zu nennen. Im Vorjahr mussten sich beide noch mit den Plätzen fünf und zwölf begnügen. Den Sprung aufs Treppchen schafften damals Paul und Leon, die 2013 nur auf die Plätze vier und sechs kamen. Allgemein lässt sich sagen, dass der Trend zu kurzen Namen geht. Unter den Top 30 befinden sich nur vier Namen, die länger als sieben Buchstaben sind.

Bei den Mädchen lässt sich hingegen ein Machtwechsel verzeichnen. Während Marie im Jahr 2012 noch mit 37 Nennungen einsam ihre Kreise an der Spitze zog, musste sie in 2013 der bisherigen Zweitplatzierten Sophie den Vortritt lassen. Insgesamt 24 Mal gab Eltern aus Eutin ihrem Kind diesen Namen. Auf den weiteren Plätzen folgen Emma, Amelie und Charlotte. Für Emilia und Greta reichte es auf die Ränge sechs und sieben. Alles traditionelle Namen, die wieder in Mode zu kommen scheinen.

Weiter geht aus der Statistik des Standesamtes hervor, dass 40 Prozent der Eltern ihrem Neugeborenen zwei Namen gaben (361 Fälle). Immerhin 53 Kinder bekamen drei oder mehr Vornamen. Zum Vergleich: In 2012 waren es noch 58.

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