Bosau : Lösung für Kurt-Pause-Weg in Sicht

Parkende Autos sollen künftig nicht mehr den Kurt-Pause-Weg zum Nadelöhr für Müllfahrzeugen machen.
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Parkende Autos sollen künftig nicht mehr den Kurt-Pause-Weg zum Nadelöhr für Müllfahrzeugen machen.

Der Zweckverband Ostholstein und der Bürgermeister vereinbarten bei einem Ortstermin, wie die Müllabfuhr weiter die Haushalte in der Sackgasse bedienen kann.

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26. Juli 2014, 11:00 Uhr

Für die Bewohner des Kurt-Pause-Weges soll weiter die Müllabfuhr an den Grundstücken erfolgen. Bei einem Ortstermin haben gestern Vertreter der Gemeinde und der Tochtergesellschaft Entsorgung des Zweckverbandes Ostholstein eine Lösung gesucht, wie dieser Service weiter gewährleistet werden kann. Vereinabrt wurde ein auf Tage der Abfuhr befristetes Parkverbot in der Stichstraße sowie eine Erweiterung des Wendehammes, der für die Müllfahrzeuge zu klein ist.

In der zweiten Juni-Hälfte hatte Bürgermeister Mario Schmidt den Anliegern des Weges eröffnet, dass die Müllabfuhr nicht mehr möglich sei. Grund: Ein Eigentümer wolle nicht mehr, dass der Lkw beim Wenden über sein unbebautes Grundstück fährt. Das war wegen des zu kleinen Wendehammers geschehen. Bei feuchtem Wetter hatten die Müll-Lkw aber die Straße verschmutzt, wobei auch ein Kind mit seinem Rad ausgerutscht war. Der ZVO habe daraufhin festgestellt, dass die Abfuhr nur noch erfolgen könne, wenn die insegsamt acht Haushalte ihre Mülltonnen und Wertstoffsäcke zum Sammelplatz am Anfang der Straßen bringen.

Den weitesten Weg, rund 130 Meter, hätten dabei der 91-jährige Walter Hinterwäller und seine 82-jährige Frau Friedhilde, die beide nicht mehr besonders gut zu Fuß sind. Ihrer Sorgen nahm sich der Bürgermeister an, gestern Morgen trafen sich Mario Schmidt und Anwohner mit Michael Rakete, Geschäftsführer der ZVO-Entsorgung, und Einsatzleiter Matthias Mann.

Dabei wurden zwei Maßnahmen vereinbart, mit denen die Müllabuhr in der Straße auch künftig sichergestellt werden soll. Die erste in ein Parkverbot im Kurt-Pause-Weg an Abfurhtagen: Regulär kommen die ZVO-Laster freitags, bei der Verschiebungen durch Feiertage meistens sonnabends.

Maßnahme Nummer zwei: Der Bürgermeister will mit dem Eigentümer des unbebauten Grundtsückes sprechen, ob er mit einer Befestigung des kleinen Stücks einverstanden ist, den der Lkw-Fahrer zum Wenden braucht. Denn neben diesem Grundtstück dient auch ein kleiner Weg, der im Gemeindebesitz ist, als Rangierfläche.

Werden beide Bedingungen – Parkverbot und befestigte Erweiterung des Wendehammers – erfüllt, brauchendie Hinterwällers und ihre Nachbarn wie egwohnt ihre Tonnen und gelben Säcke nur bis zum Zaun zu bringen.

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