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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 12:08 Uhr

Loch im Auspuff – Yacht drohte zu sinken

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Schnelle Hilfe wurde Donnerstag drei Männern aus dem Raum Hildesheim (83, 79 und 44 Jahre alt) zuteil, die mit einer 10,6 Meter langen Stahlyacht in der Lübecker Bucht auf Angeltour waren: Sie hatten um 16.56 Uhr vor Scharbeutz wegen eines starken Wassereinbruches einen Notruf abgesetzt.

In diesem Moment waren wegen einer Übung zahlreiche Schiffe von Behörden in der Nähe, darunter die dänische Fregatte „HDMS Esbern Snare“ und das Boot „Altmark“ der Bundespolizei. Außerdem eilten die „Habicht“ der Wasserschutzpolizei Travemünde und drei Rettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) – „Hans Hackmack“ (Grömitz), „Henrich Wuppesahl“ (Neustadt) und „Hans Ingersen“ – zu dem Havaristen.

Die Dänen nahmen 15 Minuten nach dem Notruf die drei Angler an Bord, die Besatzungen der „Altmark“ und der „Henrich Wuppesahl“ nahmen das sinkende Schiff längsseits und lenzten gemeinsam das Wasser, das in der Yacht auf einen Meter gestiegen war. Beamte der Bundespolizei stiegen anschließend in den Maschinenraum und dichteten ein Leck ab: Es war ein Loch in der Abgasleitung des 36 Jahre alten Bootes. Die Angler blieben unverletzt. Die Motoryacht wurde in ihren Heimathafen, den Neustädter Yachthafen, geschleppt.

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erstellt am 23.Sep.2016 | 12:01 Uhr

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