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Reiterverein Malente-Eutin : Loblied auf die Vielfalt der Reiterei

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Ostholsteinische Reiterverein präsentierte zu seinem Jubiläum in Eutin die „Ritte des Jahrhunderts“ und erfolgreiche Reiter. Rund 300 Besucher verfolgten in den Schlossterrassen die Berichte und Filme zum Reitsport.

Einen Höhepunkt im Jubiläumsprogramm des Ostholsteinischen Reitervereins (ORV) Malente-Eutin bildete die Veranstaltung unter dem Motto „Ritte des Jahrhunderts“. Sie wurde in den Schlossterrassen zum abwechslungsreichen Stelldichein erfolgreicher Reiter; gut 300 Besucher besuchten das maßgeblich von Rolf Röhling organisierte Treffen.

In den Blickpunkt rückte zunächst der ORV-Vorsitzende Horst Richtarsky, als er von Innenminister Andreas Breitner zum 100-jährigen Vereinsbestehen nicht nur eine Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten, sondern auch eine Sportplakette mit Urkunde des Bundespräsidenten erhielt. „Das gesamte Team ist stolz. Die Ehrungen nehme ich auch im Namen unserer Vorgänger an, die den Verein so weit gebracht haben“, dankte Richtarsky.

„Schleswig-Holstein ist das Reiterland. Hier gibt es mit 33 Pferden pro 1000 Einwohnern die höchste Pferdedichte in ganz Deutschland“, betonte der Innenminister. Pferde seien wichtige „Arbeitgeber“. Das belegten mehr als 3000 Firmen und rund 30 0000 Arbeitsplätzen bundesweit, die mit dem Pferdesport, Zucht und Haltung zu tun hätten. Zudem trainiere Reitsport bei Kindern und Jugendlichen Selbstvertrauen, Mut und Sportsgeist und stärke beim Umgang mit den Tieren das Vertrauen und Einfühlungsvermögen. Im ORV stehe die Jugendarbeit an erster Stelle, so dass der Verein mehr Mitglieder im Alter bis 26 Jahre als ältere habe, lobte der Minister die Vereinsführung.

Christoph Hess von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, die bundesweit die Veranstaltungsreihe „Ritte des Jahrhunderts“ organisiert, führte im Dialog mit der Reiter-Elite aus mehreren Generationen durch den Abend. Begleitet wurde der Klönschnack von Filmen und Bildern auf Großleinwand.

Alle Podiumsgäste betonten, dass sie aus der ländlichen Reiterei kämen. Durch erfahrene Ausbilder, ein enges Miteinander als Team und mit guten Pferden seien sie zu ihren Erfolgen gelangt. Über ihre Erfahrungen berichteten Karl Schultz, Thies Kaspereit, Thomas Rüder und Marie Kraack (Military), die Springreiter Achaz von Buchwald und Carsten-Otto Nagel, Wieger de Boer (Dressur), die Voltigier-Weltmeisterin Nicola Ströh und der Züchter Niko Detlef.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 00:35 Uhr

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