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Lions spenden je 1800 Euro an Hospizverein und Frauennotruf

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Es war ein schöner letzter Auftritt für den scheidenden Lions-Präsidenten Detlev Küfe, den Erfolg der Veranstaltung „Schloss in den Mai“ zu verkünden und die Gelder an den Hospizverein und den Frauennotruf zu verteilen.

„Wir haben bei der Veranstaltung ‚Schloss in den Mai‘ 70 Prozent mehr Einnahmen als im vergangenen Jahr. Das sind netto 4000 Euro“, sagte Küfe stolz. Das liege zum einen daran, dass viele Einmalkosten aus dem ersten Jahr nun nicht mehr angefallen seien, zum anderen aber an dem gestiegenen Bekanntheitsgrad. „Das Schloss war voll und mehr als 400 Gäste dürfen wir aus SIcherheitsgründen nicht hinein lassen“, sagt Küfe, dessen Amtszeit Ende des Monats endet, danach übernimmt Mel Camelly das Spitzenamt (wir berichteten).

Zusammen mit den Einnahmen aus der Weihnachtslotterie in Bosau, Malente und Eutin kamen so je 1800 Euro für die Trauerarbeit für Kinder- und Jugendliche für den Hospizverein und die Präventionsarbeit an Schulen für den Frauennotruf zusammen. Auch der Eutiner Mittagstisch der evangelischen Kirche werde mit 1300 Euro aus den Erlösen bedacht. „Und der vierte Spendenbescheid geht an das Finanzamt“, sagt Küfe mit einem zähneknirschendem Lächeln im Gesicht. Es sei einerseits erfreulich, dass die Aktionen der Lions so erfolgreich sind, aber ab einer gewissen Umsatzsumme sei der Verein seit diesem Jahr umsatzsteuerpflichtig.

Brigitte Maas von der Eutiner Hospizinitiative freute sich über den unerwartet hohen Betrag: „Es ist gut angelegtes Geld in die Kinder- und Jugendtrauerarbeit.“ Eine weitere Fachkraft könne so über eineinhalb Jahre die spezielle Ausbildung für die Trauerarbeit mit Kindern absolvieren, außerdem werde eine Ferienfreizeit mit den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern am Brodtener Ufer geplant.

Groß war die Freude auch bei Juliane Dabelstein vom Frauennotruf Ostholstein: „Wir können das Geld gut gebrauchen für unsere Präventionsprojekte für Frauen udn Mädchen ab 14 Jahre.“ Zwei Projekte unter dem Motto „Gemeinsam gegen Gewalt“ laufen derzeit an Schulen in Eutin und Neustadt in Kooperation mit der Polizei. Außerdem werde an der Wilhelm-Wisser-Schule das Projekt „Heartbreak“ angeboten, das Gewalt in Beziehungen udn Auswege daraus thematisiert.

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erstellt am 22.Jun.2016 | 00:20 Uhr

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