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Liebe, Witz und Heavy Metal beim dritten „Schloss in den Mai“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Lions Club Eutin mit erfolgreichem Programm zum „Schloss in den Mai“

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2017 | 00:49 Uhr

Der Lions Club Eutin kann mit der dritten Auflage der Veranstaltung „Schloss in den Mai“ zufrieden sein. Alle zehn Programmpunkte des Abends kamen gut an.

Lions Präsident Mel Camelly hatte mit seinen Clubmitgliedern ein Programm auf die Beine gestellt, das den Besuchern einiges an Kondition abverlangte. Auch wenn die Künstler zweimal für je 30 Minuten auf der Bühne standen, war es kaum möglich alles mitzubekommen. Ganz weit oben in der Gunst der Zuhörer war Mona Harry. Schon der erste Auftritt der Slam Poetin aus Ahrensburg im Europasaal sorgte für ein überfülltes Haus. „Ach herrje, ist das voll!“, entfuhr es der Poetry Slamerin, die 2016 ihre Teilnahme wegen Krankheit absagte. Das viel beachtete „Liebesgedicht an den Norden“, in dem sie „den wahren Grund, warum die Kompasnadel nach Norden zeigt“ beschreibt. Wie ihr Dichterkollege Lennart Hamann sorgte Harry mit ihren Eindrücken als „Kind vom Land“ in der Großstadt für Lacher über „hamstergroße Hunde an Goldkettchen“ und „Z-Promies“. Hamann gestand wortreich „Ich liebe dich Schoki, ich bin für immer dein.“

Unter den beiden Comedians im Programm hatte das Publikum einen klaren Favoriten. „Wenn ihr jetzt zu Erasmus Stein geht, haltet Euch fest“, lautete der Tipp. Und in der Tat, der Zauberer agierte stimmgewaltig und agil. „Ich habe ein Humor-Tourette“ war seine Erklärung. Den Mann von der Zeitung holte er für ein Foto zu sich und fror Kartentrick samt Publikum ein, „weil meine Tricks für Euch immer so schnell gehen“. Mit den Zuschauern lachte auch Frank Eilers, der zuvor Auszüge seines Programms „Männer 2.0“ präsentiert hatte. Der Ostfriese nahm kein Blatt vor den Mund, als er mitteilte, sein Vater verliere bei Bremen seinen Geschmack. Anders könne er sich die Geschenke, die ihm seine Eltern bei Besuchen machten, nicht erklären.

Musikalischen Humor legten Jenny Viola Offen und Katharina Himmel als „Duo Pfeffersüß“ an den Tag. Ihre Chansons, Popsongs und selbstironischen Schlager aus der Gefühls- und Lebenswelt der Frauen nennen sie selbst „ChanPeppSüSon“. Neben Indie-Pop vom Duo „Poems for Jamiro“, dem Trio „Bentõ“ mit Harfe und E-Gitarre sowie der 20jährigen Sopranistin Lea Bublitz, die Musical und Pop präsentierte, hatte das Streicher-Ensemble „Xtring“ in der Kirche des Schlosses seinen ersten öffentlichen Auftritt. An der Geige der Gruppe spielte Petra Marcolin, Leiterin der Kreismusikschule. Deren Akkordeon Ensemble „Bellow Tune“ brachte ungewohnte Klänge ihrer Instrumente zu Gehör. Neben „Lord of the Dance“ und Musik aus „Fluch der Karibik“ gab es auch Heavy Metal von „Apocalyptica“ auf die Ohren.

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