Lidl will wachsen

Der Discounter an der Bürgermeister-Steenbock-Straße hat das Nachbargrundstück (Bild unten) links vom Parkplatz übernommen.
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Der Discounter an der Bürgermeister-Steenbock-Straße hat das Nachbargrundstück (Bild unten) links vom Parkplatz übernommen.

Das Unternehmen verhandelt derzeit noch mit der Stadt Eutin / Die erteilte 2016 eine drei Jahre gültige Baugenehmigung

shz.de von
17. Januar 2018, 14:06 Uhr

Die Filiale des Discounters Lidl an der Bürgermeister-Steenbock-Straße 22–24 in Eutin wird erweitert, wie von mehreren Seiten zu hören ist. Das Unternehmen mochte das gestern nicht bestätigen. Es sprach davon, das gesamte Filialportfolio dauerhaft qualitativ und quantitativ weiterentwickeln zu wollen. „Auch in Eutin wollen wir den Kunden eine moderne Einkaufsstätte mit attraktiven Einkaufsbedingungen präsentieren.“

Die Stadt Eutin genehmigte im April 2016 die einmalige Erweiterung der Filiale, wie Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt sagte. Die Filiale falle unter den Bestandsschutz. Der gelte für bereits angesiedelte Unternehmen unabhängig von ihrem Sortiment. Die seit 1998 dort angesiedelte Filiale des Discounters gehört mit seinem Lebensmittelsortiment zu den Nahversorgern, die das Eutiner Einzelhandelskonzept für innenstadtrelevant hält, die aber als bereits bestehende Betriebe im Außenbereich der Stadt Bestandsschutz haben. Die Fläche ist nach Aussage der Stadtmanagerin im Einzelhandelskonzept zudem als Erweiterungsfläche vorgesehen.

Das Unternehmen hat nach Auskunft Stein-Schmidts eine Analyse vorgelegt, die die Auswirkungen einer Erweiterung auf die weitere städtebauliche Entwicklung und Ordnung beleuchte. „Danach sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten.“ Mit 800 Quadratmetern ist die Filiale nach Auskunft Stanges noch eine kleinere. Großflächige Märkte, wie einige in Eutins Außenbereichen, verfügten über mindestens 1800 Quadratmeter Verkaufsfläche oder 1200 Quadratmeter Geschossfläche.

Das benachbarte Privatgrundstück hat das Unternehmen erworben. Das bestätigte die frühere Besitzerin. Das Unternehmen bat demnach seit einigen Jahren um den Verkauf. Man habe sich auf einen niedrigeren fünfstelligen Betrag geeinigt. Das Unternehmen machte keine relevanten Angaben, da es sich mit der Stadt noch abstimme.

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