Laternenzug in Eutin : Lichterzug für den heiligen Martin

Über 200 Teilnehmer  zauberten gestern  stimmungsvolle Lichtpunkte  in die Eutiner Innenstadt. Foto: Dorthe arendt
Über 200 Teilnehmer zauberten gestern stimmungsvolle Lichtpunkte in die Eutiner Innenstadt. Foto: Dorthe arendt

Monde, Sterne, Schmetterlinge und immer wieder Gänse hatten große und kleine Lichtbringer dabei, um Sankt Martin den Weg zu leuchten.

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12. November 2009, 11:03 Uhr

eutin | Doch bevor der Laternenzug sich gestern am frühen Abend des Martinstags in Bewegung setzte, kehrten weit über 200 Kinder und Begleiter in die Marienkirche ein. Dort hörten sie die Legende, dass der Soldat Martin zum Bischof geweiht werden sollte, sich selbst für unwürdig hielt und sich deshalb in einem Gänsestall versteckte. Die Gänse schnatterten aber so laut, dass Martin schließlich gefunden wurde.

Draußen vor der Kirche wartete dann schon ein Reiter auf einem großen schwarzen Pferd, der den Lichterzug anführte. "Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne" oder "Ich geh mit meiner Laterne" sangen Kinder und Erwachsene gemeinsam.
Skeptische Blicke gen Himmel erübrigten sich: Hatte es über den Tag beinahe durchgehend geregnet, so blieb es für den Martinsumzug trocken. Am Marktplatz angekommen, bildeten dann der Mann auf den Pferd den Mittelpunkt der Veranstaltung.

Umkreist von Hunderten von Laternen führte "Sankt Martin" vor, was bis heute als christliches Symbol für Mildtätigkeit gilt: Er schenkte einem Frierenden die Hälfte seines warmen Mantels. Seinen Ausklang fand der Umzug in der St.Michaelis-Kirche

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