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Lichterstadt-Künstler: „Asche auf mein Haupt“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2015 | 00:32 Uhr

An vielen Stellen der Lichterstadt wird wieder gearbeitet. Der Grund: Es wurden teilweise Kabel und Verteilerdosen verwendet, die nur für den häuslichen Bereich (innen) hätten benutzt werden dürfen und nicht den geforderten Vorschriften der Lichterstadt entsprechen (wir berichteten). Lichtkünstler Stefan Teichmann ist derzeit dabei, die entsprechenden Verteilerdosen, die bisher durch Plastiktüten und Kabelbinder vor Nässe geschützt wurden, auszutauschen gegen die vorgeschriebenen Kabelboxen für den Außenbereich.

„Asche auf mein Haupt, das hätte nicht passieren dürfen“, sagte er gestern. Es sei aus der Not heraus entstanden, da im Stadtgraben etwa zwei Drittel mehr Materialien als vorgesehen verbraucht wurden und „wir schauen mussten, wie wir fertig werden“. Er habe dann auf Material aus seinem Bestand zurückgegriffen und „dummerweise nicht nachgedacht, dass wir das nicht nehmen können“, sagte er reumütig. „Es kommt nicht noch mal vor.“ Mehr als 120 Verteilerdosen und 500 Meter Outdoor-Kabel habe er bestellt. Der Austausch sollte am Montag erfolgen. Wegen Weihnachten komme derzeit aber nicht alles so schnell, wie erhofft. Teichmann: „Ich ändere es sukzessive ab, sobald ich das Material habe.“

Teichmann betonte ebenso wie das Ordnungsamt: „Von den Anlagen geht keine Gefahr aus. Alle sind durch einen Schutzschalter abgesichert.“ Betroffen waren neben dem Kreishaus und der Kreisbibliothek auch die
Wilhelm-Wisser-Gemeinschaftsschule in der Elisabethstraße sowie die alten Eichen an der Carl-Maria-von-Weber-Straße.

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