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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 13:56 Uhr

Eutin : LGS rückt in greifbare Nähe

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Haus-, Kultur- und Themengärten entstehen, Gastronomieflächen werden vorbereitet, der Grundausbau im Kuhstall für die Hallenschau geht voran. Ein Blick auf das Gartenschaugelände.

shz.de von
erstellt am 02.Mär.2016 | 04:00 Uhr

Aus der Vogelperspektive muss das Gelände der Landesgartenschau (LGS) derzeit wie ein riesiger Ameisenhaufen aussehen: Direkt am Forsthof entstehen „Gärten der Erinnerung“. „Auf vier Themenfeldern inmitten von altem Baumbestand zeigen Spezialisten für Grabgestaltung verschiedenste Möglichkeiten der Bepflanzung“, erklärt Stephanie Bolz, Projektleiterin für Ausstellungen.

Auch bei den elf Hausgärten zwischen Forsthof und Oldenburger Landstraße arbeiten Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein im Akkord. Während der moderne Bauerngarten nur noch bepflanzt werden muss, findet im Wellnessgarten noch der Grundausbau statt. Christian Kamer von der LGS: „Die Firmen planen, in spätestens zwei Wochen fertig zu sein.“ Danach ist die LGS mit der Beschilderung an der Reihe. Die als Hausfassaden anmutende Holzwände als Abgrenzung zwischen Weg und Garten stehen schon – versehen mit Fensterlöchern zum Neugierig-Machen.

Von den sechs Kulturgärten, die Ergebnis eines studentischen Wettbewerbs sind (wir berichteten), ist der Garten „Sommergäste“ mit rund 100 Birken und zahlreichen Gräsern so gut wie fertig. Lediglich die Sicht-Abtrennung mit Schilfmatten fehlt noch. An allen anderen wird gewerkelt. In Blickweite werden die Gastronomieflächen neben dem Kuhstall vorbereitet. Der Leuchtturm mit Rutsche als Beschäftigung für die kleinen Gäste steht schon neben dem geplanten Freisitz.

Der Kuhstall selbst ist von innen nicht mehr wiederzuerkennen: Der Maler hat alles geweißt, die Wand ist herausgebrochen. Außen sind noch zerbrochene Scheiben und Dachziegel zu sehen. „Das hübschen wir auch noch auf, aber nur so viel, wie es sein muss. Das Gebäude soll nach der LGS ja abgerissen werden“, sagt Kamer. Hans-Werner Roth, der Experte für Hallenschau-Planungen von Landesgartenschauen, hat den Boden teilweise mit Sand befüllt, um die einzelnen Bereiche, in denen zu verschiedensten Themen gepflanzt werden soll, zu markieren. Noch in dieser Woche bespricht er sein noch geheimes Konzept der verschiedenen Schau-Themen mit hiesigen Zulieferern.

Im Küchengarten warten die Betriebe laut Bolz auf trockeneres Wetter, um den Hildegard-von-Bingen-Garten vorzubereiten und die Gemüsesorten zu pflanzen. „Es gibt sogar eine Interessengemeinschaft für diesen Garten, das freut mich besonders. Die Zukunft scheint gesichert“, sagt Bolz. Sobald es wärmer wird, sollen an der Ostmauer Pfirsichbäume gepflanzt werden.

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