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Eutin : „Leuchtturm“ Schloss: Strahlkraft reicht bis nach Kiel

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Lob und Bewunderung erntete die neue Ausstellung im Schloss Eutin - auch von Kulturministerin Anke Spoorendonk.

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2015 | 17:00 Uhr

Bewundernd nahmen diese Woche die Ehrengäste die beiden neugestalteten Räume im Eutiner Schloss in Augenschein. Geboten wird den Besuchern im so genannten Vitrinenraum und im Gottorfzimmer eine Ausstellung, die „Geschichte nicht nur statisch vermittelt, sondern auch erfahrbar macht“, sagte Stiftungsvorstand Friederike von Cossel in ihrer Festrede. Das Schloss möchte die Geschichte hinter den einzelnen Räumen, den Objekten und der Herzogs-Familie zeigen. Multimedia-Elemente, ein Film, Licht- und Tonkonzept liegt dem Ganzen zugrunde und lehnt sich an dem an, was teilweise auch in anderen aktuellen Ausstellungen – wie beispielsweise im Hansemuseum in Lübeck – gezeigt wird. „Alle zehn bis 15 Jahre müsse sich eine Ausstellung erneuern, um die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit weiter zu garantieren“, sagte von Cossel.

Und gerade dabei liegt der Schwerpunkt: Es gehe darum, den bis  2013 anhaltenden Besucherrückgang nachhaltig umzukehren, sagte Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW), die extra aus Kiel angereist war, um den ersten Abschnitt der neuen Ausstellung feierlich zu eröffnen. Die Ministerin verwies auf die positive Entwicklung der Besucherzahlen, die mit Beginn der Neuaufstellung schon 2014 um fast 40 Prozent auf knapp 22  000 Besucher gestiegen sei. „Und von Januar bis Ende Juli dieses Jahres haben bereits rund 16  600 Gäste das Schloss besucht. Erwartet werden bis Jahresende 27  000. Ich bin zuversichtlich, dass das Ziel erreicht werden wird“, so Spoorendonk.

100  000 Euro hat die Neugestaltung der beiden Räume gekostet. Die Kulturstiftung des Landes hat sich mit 80  000 Euro an der Finanzierung beteiligt, den restlichen Part übernahm die Dräger-Stiftung. Damit das Schloss – wie es von Cossel nannte – zum „kulturellen Leuchtturm der Region“ werden kann, müssen den beiden ersten Räumen die restlichen folgen. Zur Eröffnung der Landesgartenschau 2016 ist ein weiterer Abschnitt geplant. Zum Saisonstart 2017 ist die Neupräsentation des gesamten ersten Obergeschosses vorgesehen.
 

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