Weihnachten in Malente: : Leuchtsignal per Handy

Brachten Malente zum leuchten: (v.l.) Hans-Jürgen Erichsen, Michael Kühn und Wolfgang Kienle.
Brachten Malente zum leuchten: (v.l.) Hans-Jürgen Erichsen, Michael Kühn und Wolfgang Kienle.

Mit einem Fest wurde die Weihnachtsbeleuchtung in der Malenter Bahnhofstraße angeschaltet

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30. November 2013, 00:31 Uhr

Kein großer roter Knopf wie in Eutin, sondern ein schnödes Handy sorgte gestern dafür, dass nun auch die Malenter Bahnhofstraße im weihnachtlichen Lichterglanz erstrahlt. Denn während Michael Kühn, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Malente (WVM), und der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Kienle auf dem Lenter Platz die Malenter Weihnachtszeit offiziell eröffneten, wartete Rainer Steinbock im Keller des Rathauses auf das Signal, um den Strom für die Beleuchtung einzuschalten. Wobei er nicht wirklich im Keller wartete: „Da hatte ich kein Netz. Ich musste zwei Stockwerke hoch, um etwas zu hören und dann ganz schnell runter rennen, um das Licht anzuschalten“, schilderte er. Trotzdem war das Timing perfekt.

Zum zweiten Mal verband die WVM das Anschalten der Beleuchtung mit dem Fest „Malente leuchtet“, bei dem nicht nur auf dem Lenter Platz eine Musikbühne und Buden aufgestellt waren, sondern bei dem auch in der gesamten Bahnhofstraße viele Geschäfte kleine Aktionen organisiert hatten.

Insgesamt schmücken zwölf beleuchtete Elemente mit rund 850 LED-Birnen in der Vorweihnachtszeit die Malenter Bahnhofstraße. Die WVM hatte diese LED-Leuchten im vergangenen Jahr angeschafft und ist mit dieser Entscheidung hochzufrieden. „Hatten wir früher Stromkosten von 800 Euro, waren es im vergangenen Jahr nur noch 100 Euro“, rechnete Kühn vor. Außerdem seien die Birnen sehr robust: „Nur drei waren kaputt gegangen“, fügte Kühn hinzu.

Die Idee zu dem Fest, an dem auch viele Malenter Vereine beteiligt waren, stammt übrigens von Hans-Jürgen Erichsen, Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins. Beim Bauernmarkt 2012 habe er so nebenbei den Satz fallen lassen: „Wir müssten doch mal alle zusammen was machen...“

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