Letzter Test war nicht leicht

Sebastian Witt (links) gewinnt dieses Laufduell gegen den Lübecker Szymczak. Seine Flanke findet aber keinen Abnehmer.
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Sebastian Witt (links) gewinnt dieses Laufduell gegen den Lübecker Szymczak. Seine Flanke findet aber keinen Abnehmer.

Die Fußballer von Eutin 08 besiegten VfB Lübeck II, obwohl sie in der ersten Hälfte nicht ins Spiel kamen

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27. Juli 2015, 13:34 Uhr

Eutin 08 hat sein letztes Testspiel vor dem Punktspielstart der Schleswig-Holstein-Liga in einer Woche gewonnen. Die Elf aus der Rosenstadt besiegte den VfB Lübeck II mit 2:0(0:0), tat sich dabei aber eine Halbzeit sehr schwer.

Trainer Mecki Brunner musste mit dem gesperrten Kevin Woelk, Philip Nielsen und dem erkrankten Fabio Parduhn wichtige Akteure ersetzen. Zudem hielt der geschwächte Florian Sax nur eine Viertelstunde durch.

Der Coach versuchte es im ersten Durchgang mit einer Dreierkette. Die Eutiner fanden sich gegen die zweikampfstarken Lübecker nicht zurecht und kamen nicht richtig in die Partie. Dennoch hätte Florian Stahl bereits in den Anfangsminuten ein Tor erzielen können.

Der VfB Lübeck hielt gut mit und stellte die Räume geschickt eng. Zudem tauchten die Gäste mehrfach gefährlich vor dem Eutiner Tor auf, waren im Abschluss jedoch zu schwach. Auf der Gegenseite scheiterte Christian Rave mit einem direkten Freistoß am Aluminium und Julian Brauer, Stahl und Sönke Meyer fanden im Lübecker Keeper Eric Schlomm ihren Meister. „Wir tun uns schwer und kriegen das Mittelfeld nicht richtig überbrückt“, analysierte Fabio Parduhn in der Halbzeitpause.

Mecki Brunner stellte um und spielte wieder mit einer Viererkette. Das Eutiner Spiel wurde nun gefälliger. Immer wieder wurden die Außen schnell und gut in Szene gesetzt, so dass die Gäste-Abwehr immer wieder unter Druck geriet. Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel mit einem Doppelschlag in der 61. und 66. Minute. Beide Male leistete Kevin Hübner mit Sprints über die linke Außenbahn und präzisen Hereingaben die Vorarbeiten. So hatte Goalgetter Stark wenig Mühe und schloss sicher ab. In der restlichen Spielzeit schwanden bei den Lübeckern die Kräfte. Eutin 08 diktierte das Geschehen, ließ aber selbst beste Chancen liegen, um höher zu gewinnen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit etwas probiert, haben aber keine Räume gefunden. Zudem fehlte die Spritzigkeit. Im zweiten Durchgang lief es dann deutlich besser. Aber wir haben gesehen, dass wir uns alles hart erarbeiten müssen“, sagte Mecki Brunner.

Er lässt in dieser Woche dreimal trainieren und will dabei Wert auf taktische Feinheiten legen. Am Freitag, 31. Juli, bestreitet Eutin 08 beim Aufsteiger Oldenburger SV die offizielle Saisoneröffnung in der Schleswig-Holstein-Liga.

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