Letzter Dienst der alten Schwentinebrücke

Brückenbauer: Bürgermeisterin Tanja Rönck und Zimmerei-Chef Markus Denz.
Brückenbauer: Bürgermeisterin Tanja Rönck und Zimmerei-Chef Markus Denz.

shz.de von
31. Mai 2017, 13:08 Uhr

Die mittlerweile abgerissene Fußgängerbrücke, die am „Intermar“ über die Schwentine führte, war zwar marode, das galt jedoch vor allem für tragende Teile der Konstruktion. Die Bretter, die den Bodenbelag bildeten waren durchaus noch gut in Schuss. Das merkte auch Markus Denz, dessen Zimmerei in Malente den Auftrag erhalten hatte, die morsche Brücke abzureißen.

Anstatt die noch brauchbaren Hölzer selbst zu nutzen, habe er sie zur Wunderwelt Wasser in der Janusallee transportieren lassen, berichtete Bürgermeisterin Tanja Rönck. Dort reparierten Mitglieder des Lions-Clubs und Mitarbeiter des Bauhofs eine kleine Brücke über der Malenter Au. Dank der gespendeten Hölzer sei es möglich gewesen, die Brücke in der Wunderwelt ohne Kosten zu erneuern, erklärte Tanja Rönck und lobte das Engagement der Zimmerei. „So sind wir nicht nur Brückenbauer im sächlichen Sinn geworden, sondern auch im übertragenen Sinn“, folgerte die Verwaltungschefin: Denn auch im Miteinander zwischen Gemeinde und Handwerk sei eine Brücke gebaut worden.

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