Letzte Hürde für neues Gerätehaus in Kreuzfeld

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25. Juli 2016, 16:01 Uhr

Viele Bedenken wurden im März bei einer Dorfschaftsversammlung gegen den Neubau des Kreuzfelder Feuerwehrgerätehauses auf einer Koppel im Außenbereich am Meinsdorfer Weg vorgebracht. Wehrführer Andree Bendrich brachte jedoch zahlreiche plausible Gründe für den gewählten Standort vor. Nur ein Einwand wurde in der Versammlung nicht entkräftet. Eine Einwohnerin machte geltend, dass ihr mit dem Neubau ohne Not die freie Sicht versperrt würde, derentwegen sie das Grundstück einst erworben habe. Sie schlug vor, den Bau von der östlichen auf die westliche Seite des Meinsdorfer Wegs zu verlegen. Dies regte sie gemeinsam mit weiteren Anliegern auch beim frühzeitigen Bürgerbeteiligungsverfahren an. Der Grundeigentümer sei einverstanden.

Doch das entspricht offenbar nicht oder nicht mehr der Realität. Die Gemeinde will an dem gewählten Standort festhalten, denn „die Fläche steht nach Auskunft des Flächeneigentümers nicht zur Verfügung“, heißt es in einem Abwägungsvorschlag, über den heute im Planungsausschuss (17 Uhr, Klönzimmer) beraten werden soll.

Für die Fortsetzung der bisherigen Planung kommt es nun auf ein Signal der Verwaltung an, wie das Problem der rund 150 Meter langen Zufahrt zu lösen ist. Denn der Weg ist schmal und unbefestigt und muss daher ausgebaut werden, um eine sichere Fahrt der Feuerwehrfahrzeuge auch im Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Eine gemäß Ausbaubeitragssatzung fällige Kostenbeteiligung könnte für den Grundstückseigentümer jedoch so teuer werden, dass sich der Verkauf des Teilgrundstücks wirtschaftlich verbietet. Möglicherweise kann diese anscheinend letzte Hürde für einen Neubau durch das Einwerben von Fördermitteln gelöst werden.

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