Letzte Einfahrt ins ZOB-Parkhaus

Das ZOB-Parkhaus (Archivfoto) wird durch eine Neubau ersetzt.
Das ZOB-Parkhaus (Archivfoto) wird durch eine Neubau ersetzt.

42 Jahre altes Gebäude wird abgerissen / Mitte Januar beginnen die 12 Millionen Euro teuren Arbeiten für einen neuen Omnibusbahnhof

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26. Dezember 2014, 16:51 Uhr

Die Tage des ZOB-Parkhauses sind gezählt. Der Zentrale Omnibusbahnhof inklusive Parkhaus, erbaut zu den Olympischen Segelwettbewerben in Schilksee 1972, wird im neuen Jahr abgerissen. Die letzte Einfahrt in das Parkhaus ist morgen(28. Dezember) möglich. Ab Montag ist nur noch ein Fahrstuhl in Betrieb. Vom 1. Januar an ist das Parkhaus vollständig gesperrt. Der Omnibusbahnhof wird noch bis 19. Januar genutzt, dann beginnt der Abriss. Auf der Fläche soll unter anderem ein neues Parkhaus mit 520 Stellplätzen in sechs Etagen entstehen, bislang waren es 560 Plätze. Die Stadt verspricht komfortable, 2,50 Meter breite Stellplätze in schräger Aufstellung, die das Ein- und Ausparken erleichtern sollen. Die Gesamtbauzeit auf dem Gelände beträgt nach aktueller Planung 30 Monate. Davon ist jedoch nur die Hälfte für den eigentlichen Neubau verplant. Ebensoviel Zeit ist vorgesehen für den Rückbau des jetzigen ZOB und den Teilabriss eines Tiefbunkers (soweit er dem Fundament des neues Gebäudes im Wege steht). Während der Abbruch- und Bauarbeiten weichen Busse auf Interim-Haltestellen in der Umgebung aus, darunter am Hauptbahnhof. Die Kosten für den ZOB-Neubau als Stahlbetonkonstruktion mit Ziegel-Loch-Fassade liegen bei 7,5 Millionen Euro, die Gesamtkosten bei 12 Millionen.

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