Letzte Amtszeit für Fahrenkrog als Amtsvorsteher

Der 71-jährige Gerold Fahrenkrog (links) wird nach seiner einstimmigen Wahl vom Bosauer Bürgervorsteher Alfred Jeske zum Amtsvorsteher des Amtes Großer Plöner See ernannt.
Der 71-jährige Gerold Fahrenkrog (links) wird nach seiner einstimmigen Wahl vom Bosauer Bürgervorsteher Alfred Jeske zum Amtsvorsteher des Amtes Großer Plöner See ernannt.

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04. Juli 2018, 14:33 Uhr

Gerold Fahrenkrog bleibt auch in den kommenden fünf Jahren Amtsvorsteher im Amt Großer Plöner See. Die Mitglieder des Amtsausschusses wählten den 71-jährigen Wittmoldter Bürgermeister gestern Abend einstimmig in seine zweite und letzte Amtszeit als Amtsvorsteher. Der kommunalpolitisch erfahrene Fahrenkrog gehört der Wittmoldter Gemeindevertretung seit 40 Jahren an und ist dort seit 32 Jahren für die knapp 180 Einwohner als ehrenamtlicher Bürgermeister von der Wählergemeinschaft Wittmoldt (WGW) tätig.

Holger Beiroth, Bürgermeister in Dersau, schlug Gerold Fahrenkrug für die Wahl zum Amtsvorsteher vor. Fahrenkrog wurde ebenso einstimmig gewählt wie seine Stellvertreter Olaf Wenndorf (Bürgermeister von Rantzau) und Jörg Prühs (Bürgermeister von Lebrade). Fahrenkrog verabschiedete die zum Teil langjährigen Mitglieder des Amtsausschusses Günter Schnathmeier (Kalübbe, 15 Jahre dabei), Uwe Koch (Rathjensdorf, 10), Dieter Wittke (Dörnick, 12), Max Plieske (Bosau, 5) und Klaus Pentzlin (Grebin, 1).

Sie alle hätten sich für die Belange der Einwohner eingesetzt und viel Zeit für das Ehrenamt gegeben, lobte Fahrenkrog. Er vermisse aber die Dankbarkeit der Menschen für diese Leistungen. Durch die Politikverdrossenheit würden alle in einen Topf mit den Berufspolitikern geworfen und abgefertigt. Fahrenkrog: „Ohne Ehrenamt würde vieles in der Gemeinde als Keimzelle der Demokratie nicht funktionieren.“ Deshalb wünsche er sich für die Gemeinden des Amtes auch mehr Beachtung in der Öffentlichkeit.

Seine neue und auch letzte Amtszeit stellen Fahrenkrog und den Amtsausschuss vor schwere Aufgaben. Beispielhaft nannte er die neue Verwaltungsstruktur nach dem Ausscheiden von Bürgermeister Mario Schmidt zum 1. April 2019, den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz und die papierlose Gremienarbeit. Dazu Mario Schmidt: „In Bosau können wir zum Jahreswechsel damit beginnen.“ Andere Gemeinden des Amtes Großer Plöner See könnten von der Aufbauphase profitieren.

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