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Ostholsteiner Anzeiger

20. August 2017 | 02:49 Uhr

Leibesübungen in der Hof-Ecke

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bei unserem Umzug vor zweieinhalb Jahren ist auch unser Crosstrainer mitgekommen. Das ist ein Apparat mit Fußrasten und Hebeln für die Arme, an denen man ähnlich wie beim Nordic Walking den ganzen Bewegungsapparat auf Trab bringen kann. Aber der Crosstrainer ist dann in einem Schuppen gelandet. Der Blick in den Spiegel hat mir vor drei Tagen klar gemacht, dass das Sportgerät dringend aus dem Winterschlaf erweckt werden muss – ehe ich meine Garderobe neu ausrichten muss.

Wir haben das gute Stück in den Hof gestellt und dick eingepackt, aber so, dass es schnell von der Plane befreit werden kann. Der erste Einsatz war am Donnerstag, es war trocken, die Temperaturen gingen auf 10 Grad Celsius zu. Kurz und gut: Mir gingen die Ausreden aus. Zum Glück steht das Gerät so in einer Ecke, dass es Besuchern nicht gleich ins Auge fällt. Und von der Straße aus ist es ohnehin nicht zu sehen. Vor meinem Saisondebüt habe ich die Batterien gewechselt, ohne die Streckenmess-, Kalorienverbrauchs- und Pulsanzeige nicht funktionieren. Dann stellte ich fest, dass ich in besserer Verfassung war als die Technik. Während die Anzeige grau blieb, schlurfte ich in akzeptablem Tempo voran. Nach 20 Minuten war genügend Schweiß geflossen, die erste Übungseinheit geschafft. Morgen werde ich vor dem Sonntagsfrühstück wieder eine Runde drehen. Und wenn ich wieder besser bei Puste bin, kann ich auch wieder
„richtig“ joggen gehen.

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von
erstellt am 21.Feb.2014 | 14:21 Uhr

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