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Lehrstunden in Sachen „innere und äußere Sicherheit“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 08.Feb.2017 | 18:24 Uhr

„Innere und äußere Sicherheit“ ist die Überschrift, die der CDU-Landtagskandidat Tim Brockmann einem Informationstag in Eutin gab: Zusammen mit dem Abgeordneten des Bundestages, Ingo Gädechens, besuchte er die Rettberg-Kaserne und die Polizeidirektion auf Hubertushöhe.

Oberstleutnant Alexander Radü, Kommandeur des Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“, schilderte den Besuchern Auftrag, Ausrüstung und Auslandseinsätze des Bataillons, außerdem die Baupläne in der Kaserne mit rund 35 Millionen Euro Volumen. Brockmanns Fazit: „Alle Beteiligten sind gefordert, das Investitionsprogramm zügig umzusetzen, damit der Standort attraktiv bleibt.“ Bemerkenswert fand der Besucher auch den Hinweis Radüs auf die ungewöhnliche große Verbundenheit zwischen Bataillon und Bevölkerung.

In der Polizeidirektion sprachen die CDU-Politiker mit Behördenleiter Michael Wilksen, dem Chef der 1. Einsatzhundertschaft, Frank Knoop, dem Fachbereichsleiter Arnd Näthke sowie dem Sachbereichsleiter Jens Borchardt. Die Besucher erfuhren, dass die Polizei personell stark durch Abschiebungen belastet werde, da es im Land keine Abschiebehaftanstalt gebe. Personen, die abgeschoben werden, müssten nach Eisenhüttenstadt (Brandenburg) und von dort zum Flughafen gebracht werden. Tim Brockmann ist nach dieser Schilderung der Überzeugung, dass es in Schleswig-Holstein eine Abschiebehaftanstalt geben müsste.

Thema auf Hubertushöhe war auch der dringende Bedarf eines neuen Wirtschaftsgebäudes, den Michael Wilksen schilderte. Außerdem sei über eine verbesserte persönliche Schutzausstattung der Polizeibeamten gesprochen worden, die durch neue Herausforderungen und Bedrohungslagen erforderlich sei. Brockmanns Fazit nach dem Besuch: Auf der Hubertushöhe werde gute Arbeit geleistet.

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