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Ostholsteiner Anzeiger

25. September 2017 | 02:37 Uhr

Laufend unterwegs nach Gdynia

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Jogger-Truppe aus dem Rathaus will am Sonntag zum Staffellauf in die polnische Partnerstadt starten: 800 Kilometer in sechs Tagen

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2015 | 15:20 Uhr

Sie bewiesen schon beim Lauf zwischen den Meeren, beim Rügenbrückenlauf und natürlich auch beim traditionellen Kiellauf Ausdauer und Durchhaltewillen. Jetzt peilt die Läufergruppe aus dem Rathaus ein neues Ziel an. Am Sonntag fällt der Startschuss für den Staffellauf ins polnische Gdynia. Nahezu 800 Kilometer liegen vor den elf Joggerinnen und neun Joggern. Nach nur sechs Tagen wollen sie am Sonnabend, 4. Juli, Kiels Partnerstadt erreichen.

Das Projekt ist sorgfältig geplant. Jeder Mitläufer hat tägliche Distanzen zwischen fünf und acht Kilometern zu bewältigen. Vorneweg erkundet ein Fahrradkurier die Strecke, damit sich niemand verläuft im Wege-Wirrwarr zwischen Kiel und Gdynia. Vier angemietete Wohnmobile nehmen die Läufer auf. Abends werden Campingplätze angesteuert – und früh am nächsten Morgen gehen die ersten Staffelläufer wieder auf die Piste.

Am Ende des zweiten Tages wartet eine Delegation in Stralsund – ebenfalls eine Kieler Partnerstadt – auf die Läufertruppe, die am Dienstag dann die deutsch-polnische Grenze passieren und am Freitagabend knapp vor Gdynia den letzten Stopp einlegen wird. Gemeinsam will die „Sztafeta“ am Sonnabendmorgen auf den letzten Kilometern in die Stadt einlaufen. Die Läufer tragen T-Shirts mit der Aufschrift 30 Jahre Städtepartnerschaft – zweisprachig, versteht sich.

Die Teilnehmer der Staffellaufs kommen aus nahezu allen Abteilungen der Rathaus-Verwaltung und „können sich alle gut riechen“, wie Gertje Freese schmunzelnd sagt. Die Mitarbeiterin im Personalamt ist mit 64 Jahren die älteste Läuferin. Das Küken in der Runde ist Sabrina Sievers (34) von den städtischen Sozialdiensten. Jeder Mitläufer hat eine Spezialaufgabe, wie ihr Leiter Arne Leisner vom Amt für Wohnen un d Grundsicherung erklärt. Marion Voß (ABK) und Angela Naß (Tiefbauamt) etwa sorgen für Getränke, der Kartograf Heiko Weber (Ordnungsamt) für die Orientierung. Und wenn’s tatsächlich irgendwo irgendwann mal eng werden sollte, ist der Einsatz von Alice Denert (Eigenbetrieb Beteiligungen) gefragt. Sie ist die Dolmetscherin.  

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