Laserstrahlen statt scharfen Schüssen

güz3

von
30. August 2018, 11:31 Uhr

Agdus, die Abkürzung für „Ausbildungsgerät Duellsimulator“, ist ein laserbasiertes Trainingssystem des Gefechtsübungszentrums. Jeder Soldat wird mit Sensoren ausgestattet (Foto), gleiches gilt für jedes Fahrzeug. Alle Waffen, vom Sturmgewehr über die Panzerfaust bis zur Panzerkanone, erhalten Sender, die in Verbindung mit Übungsmunition einen Laserstrahl abgeben. Jeder Treffer mit einem Laserstrahl wird von Sensoren registriert, darüber hinaus werden alle Bewegungsdaten von Soldaten und Fahrzeugen gesammelt. Das lässt eine anschließend Auswertung über alle Bewegungen, ob Soldat oder Jeep, zu. Soldaten, die im Manöver getroffen werden, bekommen auch die Information, ob sie einen tödlichen Schuss erhielten oder vielleicht noch laufen können. Ähnlich detailliert sind die Informationen für Fahrzeugbesatzungen: Ist nur eine Kette gerissen? Oder gab es sogar einen Volltreffer?

Im Gegensatz zu „Gotcha“, dem Schießen mit Farbkugeln, erlaubt das Lasersystem die Simulation von Waffen mit großer Reichweite, wie sie zum Beispiel das Gewehr der Scharfschützen hat. Selbst Kanonen-Geschosse lassen sich damit simulieren.

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