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Schul-Wettbewerb : Lara-Sophie Gäbler liest am besten Plattdeutsch

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Ik bün dorbi“ lautete das Motto eines Lesewettbewerbs des SHHB an der Regionalschule in Plön.

von
erstellt am 18.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Unter der Federführung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbunds (SHHB) startete vor vier
Wochen unter dem Motto „Ik bün dorbi“ ein plattdeutscher Schul-Vorlese-Wettbewerb. Etwa 200 Schüler der
5. bis 7. Klassen der Regionalschule am Schiffsthal beteiligten sich. Das Finale des Schulentscheids fiel gestern.

„Ich finde Plattdeutsch gut, weil das nicht jeder versteht und es außerdem eine andere Sprache ist“, sagte die Siegerin Lara-Sophie Gäbler aus Plön strahlend. Obwohl in ihrer Familie kein platt geschnackt werde, habe die Elfjährige seit der Grundschulzeit Interesse an der Sprache. Platz zwei belegte die zehnjährige Hanne Maja Rose aus Rixdorf. Sie setzte sich gegen den Siebtklässler Jan Christian Horn aus Stadtheide durch.

Insgesamt sechs Schüler stellten sich im Schulfinale einer vierköpfigen Jury. Ihre plattdeutschen Lesekünste bewiesen sie in Runde eins mit einem bekannten und eingeübten Text. Im zweiten Teil galt es ein ihnen unbekanntes Weihnachtsgedicht mit dem Titel „Wi schenkt uns nix“ von Luise Ortlieb vorzutragen. Um sich auf die Reime einzustimmen hatten die Schüler zehn Minuten Zeit zum Einlesen.

„Mich hat es besonders gefreut, dass zwei Fünftklässlerinnen die ersten beiden Plätze belegten. Und das, obwohl wir kein Plattdeutsch
an der Schule unterrichten“, sagte Deutschlehrer Sven Thode, Organisator des Wettbewerbs an der Schiffsthal-Schule. Alle zwei Jahre veranstaltet der SHHB zum Erhalt der Sprache plattdeutsche Vorlese-Wettbewerbe. Schulsiegerin Lara-Sophie Gäbler freut sich jetzt schon auf den Landschaftsentscheid im Februar. Bevor im Juni der landesbeste Plattleser in Rendsburg gekürt wird, steht noch ein Regional-Wettbewerb an.




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