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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 07:22 Uhr

Landrat sieht Bund auf richtigem Weg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Reinhard Sager: Koalitionsvertrag räumt der Fehmarnbelt-Querung Priorität ein

von
erstellt am 28.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Landrat Reinhard Sager hat im Koalitionsvertrag von Union und SPD „ein positives Signal“ für Ostholstein entdeckt. Nach seiner Lesart steht jetzt die Hinterlandanbindung zur festen Fehmarnbelt-Querung im Prioritätenkonzept der neuen Bundesregierung.

„Ich sehe in dem Koalitionsvertrag Sager eine positive Botschaft in Bezug auf die FBQ-Hinterlandanbindung. So sollen 80 Prozent der Mittel für den Neu- und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in besonders dringende und überregional bedeutsame Vorhaben investiert werden“, sagte Sager in Eutin vor der Presse.

Welche Projekte davon profitieren sollen, werde in dem „nationalen Prioritätenkonzept“ definiert: Hoch belastete Verkehrsknoten, Seehafenhinterlandanbindungen und Hauptverkehrsachsen, aber auch überregional bedeutsame Netzlücken und transeuropäische Verkehrsachsen, deren Realisierung in völkerrechtlichen Verträgen vereinbart wurde. Sager: „Diese Definition macht aus meiner Sicht deutlich, dass die neue Bundesregierung auch die Hinterlandanbindung für die feste Fehmarnbelt-Querung mit Priorität umsetzen will.“

Denn die Fehmarnbelt-Achse sei ein transeuropäisches Verkehrsprojekt, für das ein unterzeichneter Staatsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark vorliege. „Damit zählt das Projekt eindeutig zu den Vorhaben im so definierten Prioritätenkonzept, auf die die begrenzten Investitionsmittel des Bundes konzentriert werden sollen“, betonte der Landrat.

Diese Einstufung sei erstens richtig und zweitens eine wichtige Weichenstellung. „Möglicherweise steigen nämlich damit unsere Chancen, dass ausreichend Mittel für die Finanzierung einer raumverträglichen Schienenhinterland-Trasse zur Verfügung gestellt werden“, so Sager. Dabei gehe es um effiziente Lärmschutzmaßnahmen und praktikable Lösungen für Bahnübergänge, um die Beeinträchtigungen für die Region so gering wie möglich zu halten.

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