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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 01:11 Uhr

Landkreistag sieht Länder in der Pflicht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 30.Nov.2014 | 17:36 Uhr

Für den Deutschen Landkreistag hat sein Präsident Reinhard Sager offiziell begrüßt, dass sich der Bund in den nächsten zwei Jahren mit jeweils 500 Millionen Euro an den Unterbringungskosten der Städte, Landkreise und Gemeinden für die steigende Zahl von Flüchtlingen beteiligen wird. „Die Milliardenhilfe des Bundes ist eine gute Unterstützung, gerade auch deshalb, weil er eigentlich gar nicht in der finanziellen Verantwortung steht, sondern die Länder. Selbstverständlich erwarten wir eine vollständige Weiterleitung der Bundesmittel seitens der Länder an die Kommunen“, sagte der ostholsteinische Landrat gestern.

Sager betonte, dass gerade die Landkreise große finanzielle Belastungen zu schultern hätten, um die Versorgung von Flüchtlingen sicherzustellen. Es sei für sie aber eine humanitäre Verpflichtung, für Bürgerkriegsflüchtlinge und Asylbewerber eine menschenwürdige Unterbringung sowie eine angemessene medizinische und soziale Betreuung zu organisieren. Die Länder stünden in der Pflicht, die Mehrausgaben dafür zu finanzieren.

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