Landesweit stehen 100 000 Euro für Flüchtlinge im Sport bereit

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29. Januar 2016, 15:51 Uhr

Integration ist das zentrale Thema, wenn es um das Zusammenleben mit Flüchtlingen geht, die dauerhaft hierbleiben werden. Diesem Thema widmet sich auch der Kreissportverband Ostholstein. Gegenwärtig sei von etwa 2500 bis 3000 Flüchtlingen auszugehen.

„Nach einer ersten Übersicht unseres Verbandes haben einige Sportvereine bereits Flüchtlinge in den Verein oder in ihren Sportbetrieb aufgenommen“, teilte der Vorsitzende Rolf Röhling in einem Pressegespräch in Lensahn mit.

Von den angeschriebenen Vereinen hätten bislang 19 mitgeteilt, Flüchtlinge aufgenommen zu haben. „In der Regel sind das Kinder und Jugendliche“, erklärte Röhling. Der Bosauer SV und der TSV Ratekau – hätten inzwischen je elf Flüchtlinge in ihre Vereine aufgenommen. „Beim Bosauer SV werden die Vereinsbeiträge aus dem Sozialfonds ,Kein Kind ohne Sport‘ bezahlt. In Ratekau sind neun Personen bis Ende Juni als beitragsfreie Mitglieder aufgenommen worden.“

Wie der KSV-Vorsitzende weiter berichtete, stünden landesweit 100  000 Euro zur Verfügung, die für die Ausstattung der Flüchtlinge verwendet werden könnten. Der Kreissportverband gebe den Vereinen dazu weitere Informationen. „Diese Ausstattung ist unproblematisch zu beantragen“, betonte Röhling.

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