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Sperrung : Landesstraße 57 partiell unterspült

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein alter Durchlass ist defekt: Die L 57 ist zwischen Pulverbeck und Redderkrug gesperrt worden

Wegen akuter Einsturzgefahr hat die Straßenmeisterei Scharbeutz ein Teilstück der Landesstraße 57 zwischen Redderkrug und Pulverbeck abgesperrt. Der Verkehr wird, geregelt durch eine Behelfsampel, abwechselnd an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Ursache der Sperrung ist das Abrutschen eines alten Wasserdurchlasses im Straßenkörper.

„Der Fahrbahnrand ist nicht mehr sicher, weil dort ein aus Felssteinen gebauter Durchlass abgesackt ist. Starker Wasseranfall im Bachbett hat den Aufbau unterspült“, beschrieb Peter Strawe, Bautechniker in der Straßenmeisterei, die Schadenslage.

Sie wurde jüngst bei einer Streckenkontrolle entdeckt. Seitdem sicherte eine Warnbake den Straßenrand; vorige Woche begann dann die genauere Untersuchung des Schadensfalles. Beim Ausheben einer Baugrube im Schnittpunkt von Bach und Straße trat das Dilemma zu Tage: Der noch aus herzoglichen Herrschaftszeiten stammende, fein aus Findlingen gesetzte Wasserdurchlass ist im Öffnungsbogen in sich zusammengestürzt.

Dieser Teilbereich, in dem ein Absacken der Fahrbahn droht, ist jetzt für den Verkehr gesperrt. Auf der anderen Straßenseite sei der Durchlass noch intakt, so dass dort eine halbseitige Verkehrsführung sicher gewährleistet sei, betonte Strawe.

Der Bautechniker nannte den historischen Durchlass „ein sehr schönes Bauwerk“, für das zerschlagene Findlingsblöcke akkurat in Form gebracht worden seien. Ob eine Reparatur den alten Zustand wiederherstellen oder ob eine andere Lösungen gewählt wird, stehe noch nicht fest. Es gebe dazu mehrere Vorschläge, doch eine Entscheidung sei noch nicht getroffen. Deswegen lasse sich auch über Kosten und Dauer einer Sanierung nichts sagen, so Strawe.

 

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erstellt am 14.Sep.2013 | 18:00 Uhr

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