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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 15:30 Uhr

Landespolizei hat 104 neue Schutzleute

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

27 Frauen und 77 Männer wurden zur Polizeimeisterin oder zum -meister ernannt. Greta Jung schaffte den bislang besten Abschluss aller Jahrgänge.

104 junge Nachwuchspolizisten atmeten Freitagnachmittag kräftig durch: Die 27 Frauen und 77 Männer freuten sich nach zweieinhalb Jahren Ausbildungszeit über einen erfolgreichen Abschluss und wurden zu Polizeimeisterinnen oder -meistern ernannt. Während eines Festaktes im großen Saal des „Maritim Strandhotels“ erhielten die jungen Beamten des Mittleren Dienstes ihre Ernennungsurkunden und werden von heute an Dienststellen im Lande verstärken. „Nach ungezählten Unterrichtsstunden, zahlreichen Klausuren und Prüfungen, vielen praktischen Übungen und Sportstunden stehen Sie jetzt unmittelbar davor, echte Polizeiarbeit zu leisten,“ stellte der Staatssekretär des Innenministeriums, Bernd Küpperbusch, fest. „Die Landespolizei freut sich auf junge, gut ausgebildete Polizeibeamte. Seien Sie selbstbewusst und bringen Sie sich ein, um Veränderungen mit zu gestalten,“ gab Küpperbusch dem Nachwuchs mit auf den Weg. Neben Fachkenntnissen und Motivation sei es für Polizeibeamte vor allem wichtig, einfühlsam und rücksichtsvoll auf Mitmenschen zuzugehen, aber auch gradlinig aufzutreten.

Teil der Feier, die von der Polizei-Big-Band begleitet wurde, war die Ehrung der Jahrgangsbesten. Dabei wurde Greta Jung besonders ausgezeichnet: Die 26-jährige Abiturientin war mit 12,97 Punkten nicht nur die Nummer Eins ihres Ausbildungsjahrganges, sondern erzielte auch den besten Abschluss aller bisherigen Jahrgänge, wie der Leiter der Fachinspektion Ausbildung, Polizeidirektor Arne Dunka, hervorhob. Mit zehn weiteren Anwärtern schloss Jung die Ausbildung mit der Gesamtnote „gut“ ab. Neben ihr zählten Jessica Dotschadis, Julian Meier, Falk Buhl, die Eutinerin Ina Salzbrunn, Stefanie Mels, Martin Krüger, Moritz Krämer, Andrea Grell, Isabell Genth und Sören Dibbern zu den Lehrgangsbesten.

Von den am 1. August 2011 gestarteten 120 Frauen und Männern haben nach Angaben Arne Dunkas 104 das Ausbildungsziel erreicht. Der Durchschnittswert der gesamten Ausbildung habe bei 8,99 Punkten gelegen. „Das ist eine respektable Leistung.“

Greta Jung ließ gemeinsam mit Martin Krüger die Etappen der Ausbildung mit amüsanten Anekdoten, aber auch mit einem Hauch Wehmut Revue passieren. Vor allem in den fünf Monaten des Praktikums im Einzeldienst seien sie auf den Ernst des künftigen Berufslebens vorbereitet worden.

„Da sind wir erstmals mit dem Bürger in Kontakt, aber auch mit Gewalttaten, schweren Verkehrsunfällen und sogar dem Tod sowie mit gewalttätigen Angriffen gegen Polizeibeamte konfrontiert worden.“ Da sei die Rückenstärkung durch die sogenannten „Bärenführer“, erfahrene Streifenpolizisten, die den Nachwuchs während des Praktikums anleiten und begleiten, sehr hilfreich gewesen. „Es war eine nicht immer einfache Zeit, aber wir haben in dieser Zeit auch Freunde fürs Leben kennengelernt und waren gerne ein Teil dieses Jahrgangs“, resümierten Jung und Krüger.

 

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erstellt am 27.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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