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Eutin : Landesgartenschau übernimmt Hauptrolle bei den Festspielen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Vorbereitungen auf die Eutiner Großveranstaltung im nächsten Jahr zwingen die Opernmacher zu Improvisationen und neuen Betriebsabläufen.

shz.de von
erstellt am 31.Mär.2015 | 12:08 Uhr

Was im Sommer auf der Freilichtbühne passieren soll, steht schon lange fest: Für Verdis Oper „Aida“ und Carl Zellers Operette „Der Vogelhändler“ sind von Juni bis Ende August die Proben- und Aufführungstermine gebucht. Die Bühnenbilder sind weitestgehend angefertigt, die Sänger und Musiker engagiert. Für Ungewissheit sorgt bei den Festspiele-Verantwortlichen aber die Landesgartenschau: Die Vorbereitungen auf die Eutiner Großveranstaltung im nächsten Jahr zwingen die Opernmacher zu Improvisationen und neuen Betriebsabläufen.

Festspiele-Geschäftsführerin Sabine Kuhnert sagte gestern in einer Pressekonferenz, dass sie inzwischen mit den Vertretern der LGS GmbH kontinuierlich im Gespräch sei über eine feste Zusammenarbeit. Ein erster Projektansatz sei ein gemeinsamer Informationsstand bei der Reisemesse in Düsseldorf im Juli. Die Kooperation sei aber noch ausbaufähig, zum Beispiel bei Veranstaltungen auf der Freilichtbühne im Rahmen der Landesgartenschau. Kuhnert: „Wir sind noch nicht zufrieden mit dem, was bisher geplant ist. Aber diese Hürde werden wir mit Sicherheit nehmen.“

Fest steht, dass der Zugang zur Opernscheune in dieser Spielzeit nicht über die gepflasterte Straße Am Schloßgarten möglich sein wird. Deshalb wollen die Festspiele ihr ehemaliges Kartenhaus am Jungfernstieg reaktivieren; Besucher kommen voraussichtlich nur durch den Schlossgarten zur Bühne.

Mangelnde Lagermöglichkeiten erschweren jetzt schon die Arbeit für den Bühnenbau. Für 2016 sieht Technikchef Arend Knoop noch mehr Probleme voraus: „Da sollen drei Stücke aufgeführt werden. Für die müssen wir im April schon alles fertig haben, weil dann die Gartenschau beginnt. Also müssen wir im Winter die Bühnenbilder anfertigen und vor Ort anpassen. Das geht alles wohl nur, wenn dann die Bühne halbwegs überdacht ist.“ Eine solche Lösung versuche er nun schon zu realisieren.

 

 

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