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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 18:50 Uhr

Eutin : Landesgartenschau mit Schlossbesuch

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Freien Eintritt ins Schloss haben 2016 die Besucher der Landesgartenschau. Diese Regelung wurde gestern zwischen der Landesgartenschau GmbH (LGS) und der Stiftung Schloß Eutin offiziell besiegelt.

von
erstellt am 14.Nov.2014 | 11:03 Uhr

„Wer ein Ticket für die Landesgartenschau hat, soll nicht noch einmal bezahlen, wenn er bei seinem Eutin-Besuch auch das Schloss besichtigen will. Das Kombiticket ist der Auftakt zu einer strategischen Partnerschaft zwischen der Stiftung und der Stadt, die über die Landesgartenschau hinaus wirken wird“, sagte Kultus-Staatssekretär Dr. Eberhard Schmidt-Elsaeßer bei der Unterzeichnung des Vertrages.

Darin verpflichtet sich die LGS GmbH, der Stiftung für den freien Zutritt zum Schloss einen Ausgleich bis maximal 150 000 Euro zu zahlen. Damit sollen ihr nicht nur die kalkulierten Eintrittsgelder, sondern auch der zusätzliche Aufwand für den erwarteten Publikumsandrang vergolten werden.

„2016 hat die gesamte Region die große Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Dies sollten wir nutzen und alle Kräfte bündeln“, sagte Stiftungsvorstand Schmidt-Elsaeßer. Das Schloss werde 2016 ein sehr attraktives Programm bieten, versprach er.

Neben dem Kombiticket regelt der Vertrag auch die Nutzung des Schlossgartens für die Landesgartenschau. Davon haben beide Seiten viel, wie Schmidt-Elsaeßer verdeutlichte: „Ohne den Schlossgarten wäre keine Gartenschau möglich. Ohne die Landesgartenschau hätte die Stiftung aber auch nicht die hohen Fördermittel für die drei Millionen Euro teure Sanierung des Schlossgartens erhalten. Wir werden 2016 einen Garten zeigen, wie er so schon lange nicht mehr zu sehen war.“

Dazu wollen die LGS-Planer mit besonderen Inszenierungen rund um den Sonnentempel und eine Erinnerung an den vormaligen Barockgarten auf der Schlosswiese beitragen. Neben der Auslichtung von Buschwerk, der Instandsetzung alter Wege und Sanierung historischer Brücken steht vor allem die Rekonstruktion des historischen Küchengartens im Fokus. Er soll als „grünes Klassenzimmer“ ein Naturbildungsstandort für Kinder und Jugendliche sein, an dem Obst-, Gemüse- und Kräuteranbau nach historischem Vorbild erlebbar gemacht werden – und zwar als Dauerprojekt. „Wir wollen den Garten nicht temporär umgraben, sondern musterhaft das anlegen, was über 2016 hinaus Bestand haben soll“,
betonte Bernd Rubelt, Geschäftsführer der LGS GmbH. Dies ergänze die Sanierung des historischen Stadtkerns. Rubelt: „Wir bringen gemeinsam viel voran für die Stadt und das Schloss.“


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