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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 18:01 Uhr

Landesgartenschau ist Eutins Chance

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Einzelhändler positiv überrascht / Marketing-Experte: „Sie müssen nur zugreifen.“

shz.de von
erstellt am 29.Apr.2015 | 09:48 Uhr

Ein Gartenschau-Gelände, direkt am Wasser gelegen, schön gestaltet und nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt – bessere Voraussetzungen kann eine Landesgartenschau kaum haben. Deshalb wird sie der Magnet, der 2016 Hunderttausende Besucher nach Eutin lockt.

Diese Botschaft, die der bundesweit mit Gartenschau-Werbung vertraute Marketing-Experte Andreas Runze verkündete, löste in der Jahresversammlung der Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) Aha-Stimmung aus. „Wir sorgen dafür, dass die Marke LGS funktioniert und die Gäste kommen. Sie müssen dafür sorgen, dass sie Eutin auch außerhalb der LGS als interessant und besuchenswert empfinden, damit sie wiederkommen“, appellierte Runze an die Kaufleute.

„Wie können wir denn speziell etwas für die Besucher anbieten? Macht es Sinn, die Öffnungszeiten zu verändern?“, wollte Einzelhändlerin Regine Mix wissen. Runze: „Die wichtigen Tage werden Dienstag bis Donnerstag wegen der Reisegruppen sein, ebenso Feiertage mit Brückentagen und Sonntage in den Sommerferien. Ihnen steht an Angeboten alles offen; denkbar einfach wäre gegen Vorlage des Tickets ein Rabatt von zehn Prozent auf den Einkauf.“ Die Einzelhändler müssten die Chance ergreifen und als geschlossene Mannschaft den Kunden empfangen, betonte Runze.

Auch Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz bekräftigte: „Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Die LGS wird nur gelingen, wenn wir gemeinsam daran arbeiten.“ LGS-Geschäftsführer Martin Klehs stellte den rund 70 Anwesenden die aktuelle Planung vor. Er betonte die Nachhaltigkeit, von der alle auch nach 2016 etwas haben, da bauliche Einrichtungen größtenteils bleiben. Eine „kluge Wegeführung“ werde die Besucher vom Gelände zu Sehenswürdigkeiten und in die Innenstadt locken.

Außerdem seien Kooperationen über die Landesgrenze hinaus geplant, um den Bekanntheitsgrad der LGS im Radius von 100 Kilometer zu erhöhen. „Ich war wirklich ein Skeptiker, aber wenn Sie das so hinbekommen, wie sie das vorgestellt haben, wird das richtig gut“, fasste Volker Rätzke die Stimmung im Saal zusammen.

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