Malente : Landesfinanzschule bleibt in Krummsee

Standort gesichert: Finanzministerin Monika Heinold mit Bürgermeister Michael Koch und Zentrumsleiter Alexander Kraft (rechts).
Standort gesichert: Finanzministerin Monika Heinold mit Bürgermeister Michael Koch und Zentrumsleiter Alexander Kraft (rechts).

Finanzministerin Monika Heinold: "Dieser Standort hat eine gute Zukunft"

shz.de von
23. November 2012, 09:38 Uhr

Malente | Das Bangen in der Gemeinde Malente um den Erhalt der Landesfinanzschule in Krummsee ist vorbei. Finanzministerin Monika Heinold gab gestern dort die mit Beifall begrüßte Entscheidung der Landesregierung bekannt: "Dieser traditionsreiche Standort hat eine gute Zukunft."

Das Bildungszentrum der Steuerverwaltung, das seit 1966 der Aus- und Fortbildung von Finanzbeamten dient, stand seit Langem im Fokus von Kieler Sparüberlegungen. Auch Ministerpräsident Torsten Albig, der selbst vor knapp 20 Jahren die Einrichtung geleitet hatte, stellte sie gleich zu seinem Amtsantritt auf den Prüfstand. Ihm gehe es dabei um eine endlich klare Entscheidung, sagte er damals dem OHA.

Das Ergebnis der von der Regierung angestellten Untersuchung ließ nicht lange auf sich warten: Der Verbleib am Standort Krummsee ist wirtschaftlich sinnvoll. Ministerin Heinold formuliere es so: "Es lohnt sich, in Malente zu investieren und so die Wirtschaftlichkeit des Bildungszentrums sicher zu stellen." Diese Aussage ließ Malentes Bürgermeister Michael Koch gestern mit der Sonne um die Wette strahlen: "Heute ist ein sehr schöner Tag für unsere Gemeinde."

Nach Heinolds Worten sollen bis zum 50-jährigen Jubiläum 2016 insgesamt 2,5 Millionen Euro für Baumaßnahmen bereitgestellt werden. Dazu gehört die Einrichtung neuer IT-Lehrsäle, ein behindertengerechter Zugang im Haupthaus, die Fassadensanierung und der Abriss und Neubau des Angestelltenhauses. Die Investitionen sollen helfen, die Betriebskosten zu senken.

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