Land startet zweite Förderwelle gegen Ekel-Toiletten an Schulen

shz.de von
16. Mai 2018, 13:38 Uhr

Im vergangenen Jahr gingen viele Kommunen leer aus, jetzt gibt es eine zweite Chance, marode Schultoiletten mit Landesunterstützung Vordermann zu bringen. Insgesamt 7,5 Millionen Euro stelle das Land aus
dem Sondervermögen „Infrastruktur-Modernisierungsprogramm für unser Land Schleswig-Holstein“ (Impuls) für die Sanierung sanitärer Räume in öffentlichen Schulen bereit, teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Tim Brockmann gestern mit.

„Für den Wahlkreis Plön-Ostholstein bedeutet dies eine abrufbare Summe in Höhe von rund 450 000 Euro“, erklärte Brockmann. „Damit können wir eine Menge aufgestauten Sanierungsbedarfs bewältigen.“ Insgesamt gingen sechs Millionen Euro an kreisangehörige Gemeinden, Ämter, Kreise und Schulverbände, weitere 1,5 Millionen an die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster.

Von der Förderung profitieren könnten die Kommunen, die 2017 Maßnahmen angemeldet hätten, aber keine Mittel erhalten hätten. „Nun können sie einen Antrag auf Förderung bis zum 31. Juli stellen“, erläuterte Brockmann. Diese Möglichkeit bestehe auch dann, wenn damaligen Anmeldungen inzwischen auf anderem Weg erledigt worden seien. Das Geld könne dann gegebenenfalls für andere Maßnahmen verwendet werden.

„Für die Schulen im Lande ist das eine hervorragende Nachricht“, erklärte Brockmann. Damit sei man einen großen Schritt weiter bei der Sanierung der Bildungseinrichtungen. „Schüler sollen nie wieder die sanitären Einrichtungen ihrer Schulen meiden, weil sie sich davor ekeln müssen“, so der Abgeordnete.

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