zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 16:43 Uhr

Land hilft beim Feuerwehrhaus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bei Investitionen von 1,08 Millionen Euro erhält die Gemeinde Schönwalde ein zinsgünstiges Darlehen über 761 000 Euro

von
erstellt am 11.Dez.2015 | 00:32 Uhr

1,08 Millionen Euro soll der Neubau des Feuerwehrhauses für 50 Aktive und vier Fahrzeuge in Schönwalde kosten. Am Mittwoch überbrachte Tilo von Riegen, Leiter der Kommunalabteilung im Innenministerium, Schönwaldes Bürgermeister Hans-Alfred Plötner einen Förderbescheid über ein Darlehen in Höhe von 761  000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsfonds mit 20 Jahre Laufzeit und 1,25 Prozent Zinssatz.

Von Riegen war eigens nach Schönwalde gekommen, weil nicht jede Kommune bereit sei, derartige Investitionen für den Brandschutz zu tätigen, stellte er lobend fest. „Wir können jeden Groschen gebrauchen“, freute sich Plötner im Gegenzug über die Konditionen des Darlehens. Die Entscheidung für einen Neubau sei auch eine Form der Wertschätzung für die Feuerwehrleute, die ehrenamtlich ihr Leben zum Schutz von Menschen und Sachwerten einsetzten.

Das bisherige Feuerwehrhaus war ein ehemaliger Kornspeicher, der seinerzeit mit gebrauchten Toren aus Neustadt umgebaut wurde. Inzwischen reicht ihre Breite nicht mehr für die heutigen Anforderungen an die Sicherheit, und es fehlt insgesamt Platz. In der kommenden Woche endet die Ausschreibung, im Januar könnnen die Aufträge vergeben werden.

Entlang der Milchstraße sollen für die neue Ausfahrt Bäume gefällt und die Sammelcontainer für Glas und Papier in die Hörn umgesetzt werden. Die Bäume in der Bungsbergstraße sollen, so die Pläne, soweit möglich erhalten bleiben.

Amtsvorsteher Hans-Peter Zink schilderte dem Besucher aus Kiel die Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Fahrzeugen: Für Ausschreibungen müssten sich die Verwaltungen zur Erfüllung aller formalen Anforderungen inzwischen externer Hilfe bedienen. Zink regte an, die Beschaffung künftig im Ministerium zu bündeln. Das sei ein in anderen Bundesländern bewährtes System, das auch die Feuerwehrschule Harrislee befürworte. Tilo von Riegen sprach von einem überlegenswerten Vorschlag, es könne aber auch Widerstände bei anderen Kommunen für ein derartiges Verfahren geben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen