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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 18:06 Uhr

Lancaster trumpft im Gelände auf

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Vielseitigkeitsreiterin Franziska Keinki vom Pferdesport Förderverein Süseler Baum wird in Frankreich Dritte im Nationenpreis

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2017 | 21:16 Uhr

Vielseitigkeitsreiterin Franziska Keinki vom Pferdesport Förderverein Süseler Baum hat mit dem deutschen Team den dritten Rang im Nationenpreis im französischen Haras du Pin gewonnen. Mit ihrem Wallach Lancaster wurde sie 24. in der Gesamtwertung und trug so zum Erfolg der deutschen Mannschaft bei.

Dressur, Springen und Gelände – das sind die Teilprüfungen einer Vielseitigkeit, so auch beim Nationenpreis in Frankreich. Das deutsche Team, bestehend aus Anna Siemer (Eyendorf) mit Chloe, Nicolai Aldinger (Egestorf) mit Newell, Falk-Filip-Finn Westerich (Ruppertshofen) mit FBW Gina K und eben Franziska Keinki mit Lancaster erreichte Rang drei. „Wir waren einfach eine ganz tolle Truppe, das hat super viel Spaß gemacht und das macht so ein Wochenende dann aus. Wenn der Erfolg noch stimmt, ist das natürlich doppelt schön“, sagt die 24-jährige Keinki.

„Lancaster hat eine unglaubliche Leistung gezeigt und steht nun wieder topfit auf der Weide. Es ist nicht in Worte zu fassen, wie stolz ich auf meinen Champion bin“, sagt sie über ihr Top-Pferd. Er sei vor allem im Gelände über sich hinaus gewachsen: „Die Strecke war sehr hügelig und entsprechend anspruchsvoll. Lancaster hat das sensationell gemeistert. Manchmal denke ich im Geländeparcours, dass er Lesen und Schreiben kann. Er kämpft so toll mit, das war sensationell.“

Auch mit der Dressur sei sie zufrieden: Das war unsere bisher beste Leistung auf diesem Niveau.“ Im abschließenden Springen unterliefen zwei Springfehler, „das war für mich aber nicht so dramatisch, ich bin zufrieden, dass ich in diesem sehr starken Starterfeld im ersten Drittel gelandet bin.“

Für Keinki und ihr Pferd war die Reise nach Frankreich eine ganz schöne Tour: „Ich bin am Montag noch einmal nach Luhmühlen zum Dressurtraining gefahren, um mit Jürgen Koschel zu trainieren. Von Luhmühlen aus sind wir weitergefahren, eine ganz schöne Strecke, über 1200 Kilometer. Lancaster hat aber alles gut verkraftet“, berichtet Keinki. Während ihr Pferd sich erstmal auf der Wiese erholt, bereitet sich die junge Reiterin auf das nächste wichtige Turnier vor: Sie geht Anfang September mit zwei sechsjährigen Nachwuchspferden bei den Bundeschampionaten in Warendorf an den Start.

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