Verwaltungsgemeinschaft : Ladwig: Nun wird konkret verhandelt

Nach Gesprächen am Montag über eine gemeinsame Verwaltung im Bereich des Amtes Großer Plöner See und der Stadt Plön soll nun konkret verhandelt werden.

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15. März 2012, 12:26 Uhr

Plön | Darüber freut sich Landrätin Stephanie Ladwig. Sie moderierte die Sitzung von Amtsausschuss und Plöner Hauptausschuss.

Zu Beginn der Sitzung hatten sich die Beteiligten auf Spielregeln für das weitere Verfahren und Miteinander verständigt. Anhand einer von Amts- und Stadtverwaltung erstellten Gegenüberstellung der bisherigen unterschiedlichen Standpunkte und offenen Fragen sei gezielt festgestellt worden, wo es bereits Übereinstimmungen gebe und was noch verhandelt werden müsse.
Große Einigkeit, nun zu Ergebnissen zu gelangen

Landrätin Ladwig zeigte sich erfreut über das Ergebnis der Sitzung: "Nach nur zwei Stunden stand fest, dass die von beiden Seiten gestellten Bedingungen für die mögliche Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft unter der Geschäftsführung der Stadt Plön einvernehmlich als erfüllbar angesehen wurden." Es habe große Einigkeit bestanden, nun gemeinsam zu Ergebnissen und Entscheidungen gelangen zu wollen, die von allen im Konsens getragen und umgesetzt werden.

Als nächster Schritt wird noch in dieser Woche ein konkreter Termin für weitere Verhandlungen vereinbart, sagte Landrätin Ladwig. Das Amt und die Stadt benennen jeweils sechs Personen für ihre Verhandlungsdelegation. Sie legt auch den Zeitplan für das weitere Verfahren fest.

CDU und FDP hatten gestern im Innen- und Rechtsausschuss des Landtages beschlossen, dem Innenminister nun doch keine Befugnis zu geben, eine Verwaltungsgemeinschaft anzuordnen, wenn sich die Partner nicht einig sind. Das hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Sönnichsen bereits bei der CDU Bosau angekündigt, dann aber wieder relativiert. Wenn sich die Partner einig sind, dann darf der Innenminister nach wie vor Verwaltungsgemeinschaften anordnen. Gestern Abend tagte dazu berets der Amtsausschuss.

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