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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 21:51 Uhr

Kurt Scharmukschnis bleibt Ortswehrführer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Amtsfeuerwehr ist nach der Ausamtung von Ascheberg und Bösdorf auf zwölf Ortswehren geschrumpft

von
erstellt am 21.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Kurt Scharmukschnis wurde auf der Jahrestagung der Freiwilligen Feuerwehr Grebin für weitere sechs Jahre in seinem Amt als Ortswehrführer bestätigt. Als einziger Bewerber wurde er in geheimer Wahl einstimmig wiedergewählt.

Bürgermeister Jochen Usinger kam natürlich in Feuerwehruniform. Er dankte im Namen der Gemeindevertretung für die geleistete Arbeit und gab Anstöße für die Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens in der Gemeinde Grebin. Die Feuerwehr sei eine universelle Eingreiftruppe, bei der die Brandbekämpfung fast schon die Ausnahme darstelle. Das erfordere ständige Anpassungen, Schulungen und lebenslanges Lernen.

Außerdem wies Usinger darauf hin, dass die Anschaffung neuer oder gebrauchter Feuerwehrfahrzeuge das beherrschende Thema in der Gemeinde sein werde. Er empfahl, eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Feuerwehrkonzeptes für die Gemeinde Grebin zu bilden.

Amtswehrführer Gerhard Manzke sagte, dass die Amtswehr durch die Ausamtung von Ascheberg und Bösdorf aus dem Amt Großer Plöner See von 19 auf 12 Wehren geschrumpft sei. Manzke beklagte, dass bei den Stürmen der vergangenen Zeit die Leitstelle wegen Überlastung ausgefallen sei: „Hier muss nachgebessert werden.“

Zwölf Einsätze der Grebiner Ortswehr zählte Ortswehrführer Scharmukschnis in seinem Jahresbericht auf. Daneben nahm die Wehr an zahlreichen Veranstaltungen teil. Zwei neue Mitglieder hätten den Bestand auf 38 aktive Einsatzkräfte erhöht.

Lars Feyerabend wurde zum Löschmeister, Phil Siebelts zum Oberfeuerwehrmann und Jan Müller Wendt zum Feuerwehrmann befördert. Eine besondere Ehrung erfuhren Uwe Krumbeck und Ernst Petsch, die beide 60 Jahre der Grebiner Feuerwehr angehören. Weiter wurden langjährige Mitglieder geehrt: Eckhard Krohn (50 Jahre), Wolfgang Waschull (30) und Henning Schuch (10).

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