zur Navigation springen

Kulturstaatssekretär wirbt für Novellierung des Denkmalschutzes

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Als die vielleicht älteste überregionale „Bürgerinitiative“ für den Denkmalschutz in Deutschland hat
Dr. Eberhardt Schmidt-Elsaeßer die Deutsche Burgenvereinigung bezeichnet. Der Verein zur Erhaltung der historischen Wehr- und Wohnbauten wurde vor 114 Jahren gegründet und tagte am Wochenende in Plön.

Schmidt-Elsaeßer, schleswig–holsteinischer Kulturstaatssekretär, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung eines funktionierenden Denkmalschutzes: „Denkmalschutz ist für uns alle wichtig. Denn es geht dabei grundlegend um den Erhalt von Heimat. Schleswig-Holstein ist geprägt durch Kulturlandschaften, Architektur und technische Errungenschaften. Es ist gesetzliche Aufgabe der Denkmalpflege, diese Entwicklungen für die Gesellschaft aufzuzeigen und als Erbe für die Zukunft zu erhalten.“

Diesen Zielen sei auch die vorgesehen Novellierung des Denkmalschutzgesetzes verpflichtet, betonte der Staatssekretär weiter. So solle aus zwei Denkmalschutzbegriffen einer werden. Das Verfahren werde von einem konstitutiven auf ein deklaratorisches Verfahren umgestellt und es werde eine klare Abwägung aller Interessen geben.

Dr. Schmidt-Elsaeßer: „Einen Denkmalschutz mit Augenmaß, das heißt unter Abwägung oder Einbeziehung aller Interessen zu gestalten, heißt mehrere dicke Bretter zugleich zu bohren. Doch das Erbe für die Zukunft eines traditionsbewussten und lebendigen Schleswig-Holsteins zu bewahren, muss unser gemeinsames Ziel sein.“

zur Startseite

von
erstellt am 03.Mai.2014 | 13:57 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen