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Plön : Kulturnacht „Feiner, leiser, Plöner“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kommenden Freitag wird die ganze Innenstadt von Plön zur Bühne. Die Veranstaltungsfläche reicht vom Bahnhof bis zur Johannisstraße

Zurück zu den Wurzeln könnte das Motto für die 14. Kulturnacht lauten, die am Freitag (5. September) von 18 bis 23 Uhr weite Teile der Innenstadt zur Bühne macht: Christoph Kohrt, der vor 13 Jahren die erste Kulturnacht „erfunden“ und insgesamt vier Mal organisiert hat, ist wieder im Boot und zusammen mit Christof Peters künstlerischer Beauftragter des Stadtmarketings Plön am See.

Unter dem Motto „Feiner, leiser, Plöner“ haben die beiden in den vergangenen Wochen ein Programm zusammengestellt, das gestern präsentiert wurde. Kohrt: „Es ist sehr umfangreich und vielseitig. Fünf Stunden lang gibt es an 33 verschiedenen Orten Programm mit Künstlern und Gruppen jeglicher Couleur.“

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wird es auf dem Marktplatz keine große Bühne mehr geben. Stattdessen wurde die Zahl der Stätten, an denen kostenlos Kunst zu erleben sein wird, vergrößert. Vor allem der Bahnhof ist neu dazugekommen, die „Spielstätten“ erstrecken sich bis zur Johannisstraße und zum Restaurant Alte Schwimmhalle im Schlossgebiet.

In der Tourist-Info agieren die Plöner Speeldeel, die plattdütsche Gruppe Hans Danz sowie Rüdiger Behrens, und Hanne Maja Rose (11 Jahre) liest einen plattdeutschen Text. Die andere Seite der Kulturnacht werden die „Weidezaunbänd“ in der Johannisstraße und „Blues 8/15“ in der Alten Schwimmhalle markieren.

Dazwischen gibt es Improvisationstheater, Kabarett, Tanz, Lesungen, und natürlich weitere Musik: Shanty-Chor (Lübecker Straße), Mini-Brass-Band und Musikzug Plön sowie Addi Kahl (Marktplatz), der Musiklehrer
Karol Kedzierski und Schüler
(Nikolaikirche), Katharina Schwerk, Felix Knufinke und Pianist Bo Boj Klupp (Gemeindehaus), die Big Band „Cap Loe Blue“, das Plön Acoustic Duo und der Gitarrist und Sänger Rüdiger Borth (Lange Straße) sowie „Das walte Hugo“ (Museumsplatz), „Rampengold“ (Museum) und „Magical Balkan Duo“ (Johanniskirche) gehören zu den Ton-Produzenten.

Der Schwentineplatz wird zur Bühne für den TSV Plön, Einradgruppe und obligatorisch die „Madness Brothers“ sind dabei, aus Kiel die Hip Hop Dance Formation „Just us“ und „Tribal Soul“. Der Wentorper Platz ist das Refugium von „Plön bewegt“, wo auch Cheerleader des SC Lütjenburg zu sehen sein werden.

Ein paar Spots, zufällig ausgewählt: Jan Martensen aus Kiel zaubert, Roy Bartsch jongliert, läuft auf Stelzen und spuckt Feuer, Holger Schröder vom Theater „Eutiner Mischpoke“ spielt Solo, der „Flohzirkus Freddy“ und der Zirkus Sonnenschein, sind dabei, Gertraud Häfner vom Theater Zaunkönig spielt Märchen im Stubenformat, Bauchtänzerin Ghazala tanzt, Jochen Falk verbindet Artistik und Humor, der Kabarettist Johannes Flöck und Bauchredner Mario Reimer treten auf, und gelesen wird auch: „Kabinettstückchen und Köstlichkeiten deutschen Humors“ verspricht Barney Hallmann aus Kiel.

„Kinder aus Burkina Faso erzählen Geschichten“ trägt die Plönerin Cornelia Wisser vor, Jörn Hinrichsen liest
aus dem Kiel-Krimi „Der Pate von Jeju-Island“ und der
Autor Simon Voß (Ahrensburg) aus seinem historischen Kiel-Krimi „Dezember Kälte“.

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erstellt am 29.Aug.2014 | 11:44 Uhr

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