zur Navigation springen

Besuch aus Kiel : Kulturförderung soll Hemmschwelle senken

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Landeszuschuss von 80 000 Euro im Jahr für die Eutiner Festspiele ist gut angelegt. Davon zeigte sich die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Beate Raudies, bei einem Besuch in Eutin überzeugt.

von
erstellt am 01.Okt.2013 | 00:34 Uhr

Der Landeszuschuss von 80 000 Euro im Jahr für die Eutiner Festspiele ist gut angelegt. Davon zeigte sich gestern die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Beate Raudies, bei einem Besuch in Eutin überzeugt.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Festspiele auf einem guten Weg sind“, sagte Raudies im Gleichklang mit ihrer Fraktionskollegin Regina Poersch nach einem Gespräch mit Festspiele-Geschäftsführerin Tina Ziegler. Deren erklärtes Ziel, nach der wirtschaftlich erfolgreichen Saison 2013 wieder die Grundlage für eine Wetter-
risiko-Rücklage zu schaffen, fand Anklang bei den SPD-Politikerinnnen. Poersch: „Da spricht aus meiner Sicht nichts dagegen. Denn wenn eine Aufführung einmal wetterbedingt ausfallen müsste, wäre das für die Oper ein schwerer Schlag ins Kontor.“

Raudies und Poersch betonten, dass es bei der Förderung kultureller Aktivitäten keine Ausgrenzungen geben dürfe: „Wir brauchen die Oper genau so wie die Kleinkunst. Die öffentliche Förderung dient ja gerade dazu, allen den Besuch auch von Veranstaltungen der so genannten Hochkultur zu ermöglichen und Hemmschwellen zu senken.“

Beim Gespräch mit Dr. Juliane Moser, Geschäftsführerin der Stiftung Schloss Eutin, standen Denkmalfragen und die Landesgartenschau 2016 im Blickpunkt. Die Barrierefreiheit und der Klimaschutz seien Aspekte, die bei neuen Vorgaben für die Denkmalpflege mit berücksichtigt werden müssten, sagte Raudies. Ihr Fazit nach ihrem ersten Arbeitsbesuch in der Kreisstadt: „Eutin muss sich nicht verstecken, was das kulturelle Angebot hier betrifft.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen