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Ostholsteiner Anzeiger

18. November 2017 | 13:29 Uhr

„Kultur ist das Gewissen des Fortschritts“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 20.Okt.2017 | 13:29 Uhr

Der mit 3000 Euro dotierte Kulturpreis der Richard-Anders-Stiftung geht in diesem Jahr an den Kleinen Kulturkreis Lütjenburg. Die Stiftung würdigt mit diesem Preis das Engagement des privaten Vereins seit 1989, kulturelle Angebote wie Lesungen, Kabarett, Musik, Theater oder Lichtbildvorträge mit namhaften Interpreten in die Region zu bringen.

Und passender hätte der Abend im großen Saal des Hotels „Hohe Wacht“ auch nicht in sein können. Im Anschluss an die Ehrung gab es eine bunte Lesung mit Musik durch Elke Heidenreich.

„Viele haben in den letzten Jahrzehnten den Kleinen Kulturkreis Lütjenburg und Umgebung erlebt und das Angebot genutzt. Deshalb war auch das Votum, ihm in diesem Jahr den Preis zu verleihen einstimmig“, so Richard Anders. Der Kleine Kulturkreis Lütjenburg stehe stellvertretend für den vielfältigen Einsatz von Vereinen und Privatpersonen, auf den gerade die Region heute angewiesen sei. Gleichzeitig begrüßte er die Künstlerin Elke Heidenreich als „alte Bekannte“. Er kenne sie schließlich schon als sie noch als Metzgergattin arbeitete – eine Anspielung auf die Rolle der Else Stratmann, die Elke Heidenreich in den siebziger Jahre bundesweit bekannt machte.

„Kultur braucht Luft zum Atmen“, sagte Landrätin Stephanie Ladwig in ihrer Laudatio. Kultur sei die Grundlage unserer Verständigung. Der Kreis Plön sei sehr froh über das Engagement der Richard Anders Kultur- und Denkmalstiftung. „Sie schenken mit ihrem Stifterpreis Personen und Organisationen Anerkennung und auch einen Finanzzuschuss für die weitere Arbeit.“ Kultur und Denkmäler hätten ihren eigenen Wert, den man nicht immer messen könne. Der Kleine Kulturkreis, 1989 gegründet und seitdem von Ilse Allwardt geleitet, gehöre zur etablierten Kulturszene des Kreises Plön und bereichere damit das Angebot über die Grenzen.

„Jede Gemeinschaftsarbeit braucht einen Motor“, bedankte sich Ilse Allwardt für den Preis im Namen des Kleinen Kulturkreises. „Das gibt uns Luft für weitere Einladungen namhafter Interpreten.“ Man sei dankbar für die Anerkennung und verspreche, in diesem Sinnen einfach weiter zu machen. Der Richard Anders Kulturpreis wird seit 2001 vergeben. Seitdem beläuft sich die Summe der vergebenen Preisgelder auf 78  000 Euro.  

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