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Sind Kunstwerke schon eingeschmolzen? : Künstlerin schreibt Offenen Brief an die Diebe ihrer Bronzearbeit

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Diebe der Bronze-Plastik von Susan Walke sind ermittelt. Sie kommen aus der Gemeinde Malente und sind einschlägig als Metall-Diebe bekannt. Doch von ihrer Kunst fehlt jede Spur.

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erstellt am 14.Okt.2014 | 18:11 Uhr

Die Diebe ihrer Bronze-Plastik sind ermittelt. Sie kommen aus der Gemeinde Malente und sind einschlägig als Metall-Diebe bekannt. Doch von ihrer Kunst fehlt jede Spur. Susan Walke (Foto) hat jetzt Angst, dass ihre Kunst bereits eingeschmolzen ist. Die mutmaßlichen Täter jedenfalls sollen sich in ihrer polizeilichen Vernehmung nicht über den Verbleib der Kunstwerke geäußert haben. Sie kennt die Täter nicht namentlich, hofft aber, sie über den OHA zu erreichen und zur Herausgabe der Bronzearbeit zu bewegen. Deshalb veröffentlichen wir den Offenen Brief der Kieler Künstlerin an die Diebe:

„500 Euro als Gegenleistung für die Rückgabe der Bronzearbeit in unversehrtem Zustand! Mit der Entwendung des eines Teils der dreiteiligen Arbeit aus dem „Alten Botanischen Gartens“ in Kiel wurde ihm ein „markantes Zeichen“ und damit „ein schmerzlicher Verlust zu gefügt“, so die Worte von Frau Dr. Hinrichsen als Vorsitzende des „Verein zur Erhaltung und Förderung des Alten Botanischen Gartens Kiel e.V.“ Der oder die Diebe sind offenbar in Not, deswegen bieten Kunstfreunde den Materialwert gegen die (anonyme) Rückkehr an den ursprünglichen Ort an. Falls das Kunstobjekt nur noch in Teilen vorhanden ist, werden 300 Euro als Gegenwert gezahlt.“ Susan Walke ist per E-Mail an dr.rathke@gmail.com oder telefonisch unter der Nummer 0163/7357660 zu erreichen. Weitere Infos unter www.susan-walke.de.

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