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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 23:14 Uhr

Küchengarten soll Attraktion bleiben

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutiner Hauptausschuss sichert eine dauerhafte Unterstützung zu

von
erstellt am 12.Jul.2017 | 11:11 Uhr

Auf offene Türen stieß Brigitta Herrmann von der Stiftung Schloss Eutin mit dem Wunsch nach einer verlässlichen, dauerhaften Unterstützung der Stadt Eutin für den Historischen Küchengarten: Der Hauptausschuss genehmigte Dienstag einstimmig einen Zuschuss in Höhe von bis zu 15  000 Euro in diesem und in gleicher Höhe im kommenden Jahr. Zugleich wurde der Geschäftsführerin der Schloss-Stiftung in Aussicht gestellt, dass sich die Stadt in den kommenden Jahren regelmäßig an den Kosten des Küchengartens beteiligt, das soll dann über einen Vertrag geregelt werden.

Dem Ausschuss erläuterte Brigitta Herrmann, dass sie bereits in Aussicht gestellte 30  000 Euro für den Küchengarten dieses Jahr nicht brauchen werde. Stattdessen hätte sie gerne dieses und nächstes Jahr jeweils 15  000 Euro und vom Jahr 2019 an jeweils 20  000 Euro pro Jahr.

Alle zehn Parzellen hinter der Klimaschutzmauer seien unterdes vergeben: Zwei betreue der Liensfelder Hof, der auch nach der Landesgartenschau (LGS) unter anderem Spargel anbauen wolle, vier Beete würden ehrenamtlich genutzt (Hildegard-von Bingen-Garten, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzen, Kleingärtnern sowie Heil- und Giftkräuter-Garten).

Vier weitere Parzellen stünden für das Projekt Bildungsspaß der Sparkassenstiftung bereit. Bis zum Umbau des Vogthauses zur Bildungsstätte, der Ende 2018 fertig sein solle, nutze die Stiftung für die Naturschutzbildung das Neuholländerhaus im Küchengarten, sagte Herrmann weiter.

Schwierig sei die Ermittlung tatsächlicher Kosten: 30  000 Euro gebe das Land für die Pflege von Wegen und Grünflächen, den Auftrag dazu habe die Garten-Gruppe der Eutiner Werkstätten erhalten. Mit 15  000 Euro von der Stadt sei die Unterstützung der Ehrenamtler und die Ausrichtung eines Festes am 3. September geplant, mit dem die beteiligten Vereine und der Küchengarten vorgestellt werde solle.

Alle Fraktionen stimmten dem Anrag Herrmanns zu. Der Garten ist, wie Monika Obieray (Grüne) feststellte, nicht nur bei der LGS eine Attraktion gewesen, sondern habe unverändert hohe Anziehungskraft: „Alle Busgruppen, die das Schloss besuchen, gehen auch durch Schloss- und Küchengarten, da ist jeden Tag etwas los.“

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