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Eutin: : Krimi-Lesung auf dem Großen Eutiner See

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe: Eva Almstädt liest auf der „MS Freischütz“. Die Planungen für 2015 laufen bereits

„Autoren zum Anfassen – Ohne die großen Mauern der Bewunderung“ möchte Katharina Knieß einem interessierten Publikum bieten. Und das bei einer Lesung in einem ungewöhnlichen Rahmen. „Ich liebe den Eutiner See und die Schiffe“, sagt Knieß. Hinzu kommt ein Faible für Krimis. Was lag näher als alles zu kombinieren.

Knieß lernte Dietlind Kreber kennen, die in Scharbeutz den Windspiel-Verlag leitet. Und eben der hat Krimis mit Lokalkolorit im Programm. Beide lagen auf einer Wellenlänge, als es darum ging, Krimi-Autoren ihre Geschichten lesen zu lassen. Aber wo?

Die „MS Freischütz“ kam den beiden in den Sinn – und stießen bei Ute Frick von der Eutiner Seerundfahrt auf offene Ohre. „Ich liebe Krimis“, sagt Frick. Kein Wunder also, dass sich alle drei Frauen für das Projekt „Seefahrt – kriminell“ zusammenfanden.

Für die Premiere konnte das Trio eine bereits sehr bekannte Autorin gewinnen – Eva Almstädt (kl. Foto). Am 9. September liest die 49-Jährige aus Bargteheide (Kreis Stormarn) ab 19.30 Uhr aus einem ihrer aktuell zehn Krimis – „Ostseesühne“ – und einer Kurzgeschichte – „Leichte Beute“ – aus der Reihe „Strandkorbkrimis“. Beides seien Geschichten aus der Region, so Knieß. In „Ostseesühne“ ermittelt die Lübecker Kommissarin Pia Korittki in ihrem neunten Fall. In „Leichte Beute“ wird ein Schauspieler durch eine ältere Frau belästigt – mit fatalen Folgen. „Alles spielt in und um Eutin“, freut sich Knieß. Und Ute Frick freut sich darauf, dass die Zuhörer Eutin von anderen Seiten kennen lernen. Bei der eineinhalbstündigen Tour der „MS Freischütz“ könne der Kapitän „die Buchten auch ’mal anders ausfahren als bei den regulären Rundfahrten“, scherzt Frick. Für die Eutiner Seerundfahrt ist die Lesung eine Premiere – Veranstaltungen wie eine Weinprobe oder ein Jazzkonzert an Bord lägen lange zurück, erinnert sich Frick.

Verblüfft waren die drei Organisatorinnen von der Resonanz: Denn trotz wenig Werbeaufwand ist die Premiere für „Seefahrt – kriminell“ bereits ausverkauft. Aufgrund der Nachfrage plant Initiatorin Knieß noch im September eine Zusatz-Lesung (siehe Infokasten). Und mit einer Fortsetzung der Reihe im kommenden Jahr. Dann soll es vier bis sechs Lesungen geben – Arndt Rüßkamp hat bereits zugesagt. Weitere Gespräche laufen laut Knieß mit Jürgen Vogler, Jan von der Bank – und mit Eva Almstädt.

 

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erstellt am 01.Sep.2014 | 15:41 Uhr

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