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Kreissportverband Ostholstein regt Sportstättenkataster an

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Stärkung des Ehrenamtes, die Finanzierung von Sportanlagen im Kreis sowie die Personalkosten, einschließlich der Kosten für die Übungsstunden der Trainer und Ausbilder
in den Vereinen, standen
im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde beim Kreissportverband (KSV) Ostholstein. Das Gespräch kam auf Initiative der Teilfraktion Schule, Bildung, Kultur und Sport der SPD-Fraktion Ostholstein zustande.

Der KSV-Vorsitzende Rolf Röhling hatte zu Beginn des Gespräches auf Wünsche und künftige Vorhaben des Kreissportverbandes hingewiesen. KSV-Geschäftsführer Götz Haß erläuterte
einzelne Maßnahmen des Kreissportverbandes und der Sportjugend sowie die Zukunftskonferenzen, in denen gemeinsam mit den Vereinen und Fachverbänden künftige Aufgaben, insbesondere um den Mitgliederschwund in den Vereinen aufzuhalten, erarbeitet wurden. Sorgen drückte Götz Haß aus, dass
in Ostholstein sportgerechte Schwimmbäder fehlen.

Sowohl die Vorsitzende
der Teilfraktion, Annette Schlichter-Schenk, als auch der Fraktionsvorsitzende Burkhard Klinke betonten übereinstimmend, die vorbildliche Führung des KSV Ostholstein durch Geschäftsführer Götz Haß und den ehrenamtlich besetzten Vorstand.

Bei der Diskussion über die dringend erforderliche Sanierung von Sportstätten kamen beide Gesprächsseiten überein, dass auch im Kreis Ostholstein ein Sportstättenkataster angelegt werden sollte, um die einzelnen Maßnahmen sowie die Höhe der dafür erforderlichen Finanzen aufzuzeigen.

Dass im Moment große Thema der Flüchtlingsbewegung von Menschen aus Syrien, aus Afrika oder Afghanistan und anderen Ländern sei – im Moment – in Ostholstein für die Sportvereine kein Problem. Die Flüchtlinge, die Sport treiben und dafür in einen Sportverein wollen, seien in den Vereinen gern gesehen. Die Vereine hätten dafür teilweise freie Mitgliedschaften eingerichtet, der Landessportverband hat 50  000 Euro für die Finanzierung von ergänzenden Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

Götz Haß forderte die Politiker im Lande erneut auf, Zuschüsse für den Sport als freiwillige Leistung anzusehen, denn in der Landesverfassung ist der Sport als Staatsziel enthalten. „Sport dient der Gesundheit, hält die Menschen fit und ist für Menschen aller Altersklassen geeignet.“ Hier werde man, so der KSV-Vorsitzende Rolf Röhling, in den kommenden Jahren weiter ansetzen, um den Menschen attraktive Sportarten und attraktive Sportstätten anzubieten.

Die Mitglieder der SPD Kreistagsfraktion versprachen, auch wegen der Personalkostenzuschüsse im Austausch zu bleiben. „Die Anregung zur Einführung
eines Sportstättenkatasters auf Kreisebene werden wir aufgreifen“, sagten Annette Schlichter-Schenck und Burkhard Klinke.

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erstellt am 14.Sep.2015 | 11:53 Uhr

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