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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 16:19 Uhr

Kreis lehnt Vorschläge ab

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Ausbau der Hipperstraße in Plön ist am Mittwoch wieder Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung

Die Stadt hat es nicht ganz leicht mit ihren Planungen im Straßenbau. In der Klosterstraße gestaltete sich die Umsetzung des städtischen Vorhabens mit den Anliegern schon schwierig, aber in der Hipperstraße scheint es noch problematischer zu werden. Damit wird sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 7. Mai, ab 18 Uhr im Rathaus beschäftigen.

Einwürfe und Vorschläge der am Ende zahlenden Anlieger wurden jetzt schon bei einem Ortstermin am 14. April von der Verkehrsaufsicht des Kreises Plön verworfen, ist der Sitzungsvorlage für den kommenden Mittwoch zu entnehmen. Die ursprünglichen Planungen sollen nach dem Vorschlag der Plöner Stadtverwaltung weiter verfolgt werden.

Uneinsichtigkeit und Unverständnis gaben einige Anwohner und Hauseigentümer bei der jüngsten Einwohnerversammlung zum Besten. Sie kritisierten, dass die Hipperstraße als Anliegerstraße eingestuft wurde (der OHA berichtete). Dadurch fällt die Kostenbeteiligung der Baumaßnahme für ANlieger höher als aus als bei einer Durchfahrtsstraße.

Kritik gab es auch an der vorgesehenen Breite der befahrbaren Gehwege oder der Anordnung der Stellplätze. Vorgeschlagen wurden die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches und eine Forderung an die Wohnungsbaugenossenschaften, Stellplätze auf ihren Grundstücken zu schaffen. „Die Verkehrsaufsicht des Kreises sieht die Voraussetzungen für die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches nicht gegeben“, heißt es in der Sitzungsvorlage für Mittwoch.

Auch der von den Anliegern geforderte Druck auf die Wohnungsbaugesellschaften, Stellplätze auf ihren Grundstücken zu schaffen, wird erfolglos bleiben: Betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Gründe sprechen bei den Wohnungsbaugesellschaften stehn diesem Wunsch offenbar entgegen. Ein von Anliegern vorgeschlagenes absolutes Halteverbotes auf der westlichen Straßenseite vor den Wohnblocks wurde offenbar von der Verkehrsaufsicht des Kreises ebenfalls abgelehnt. Der Grund: Das würde das Problem nur in andere Straßen verlagern. Die Einführung einer so genannten Tonnenbegrenzung für die Straße wurde von der Verkehrsaufsicht weiter abgelehnt, ferner der Wunsch der Anlieger, das Abbiegen aus der Hipperstraße in den Steinbergweg nur nach links zuzulassen.

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erstellt am 02.Mai.2014 | 10:53 Uhr

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