Kraftakt für das Wildgehege

Nachdem unerwartete Hindernisse überwunden wurden, posiert der Hauni-Nachwuchs fürs Foto hinter den erneuerten Zaunanlagen.
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Nachdem unerwartete Hindernisse überwunden wurden, posiert der Hauni-Nachwuchs fürs Foto hinter den erneuerten Zaunanlagen.

21 Lehrlinge aus Hamburg reparierten defekte Gehegetore und Pforten / Mehrere Spaten gingen zu Bruch

shz.de von
14. Mai 2015, 20:37 Uhr

Sie leisteten ganze Arbeit: Sieben weibliche und 14 männliche Lehrlinge der in Hamburg ansässigen zur Körber-Stiftung gehörenden Hauni-Maschinenbau AG brachten im Malenter Wildgehege alte, aus den Angeln geratene Gehegetore und Pforten innerhalb von zwei Tagen wieder auf Vordermann. „Aus wirklich alt und marode wurde neu und dauerhaft“, staunte Anke Sturm vom Förderverein Dorf und Natur in der Gemeinde Malente (Födona), der sich um das Wildgehege kümmert.

Es waren angehende Mechatroniker, Elektroniker, Industriemechaniker, Technische Produktdesigner, Zerspanungsmechaniker, Industrie-, Groß- und Außenhandelskaufleute, die beim Malenter CJD unter Leitung von Heino Kruse ein Team-Training absolvierten. Bei den Arbeiten waren unerwartete Schwierigkeiten zu überwinden gewesen.

Stützpfähle samt den Zäunen gerieten aus dem Lot und waren neu einzupassen und auszurichten. Beim Verankern stießen die jungen Leute auf heftig ineinander verkeilte Gesteinsbrocken, die vermutlich im Rahmen des eiszeitlichen Geschiebes dorthin gelangt waren. Mehrere Spaten gingen bei den Erdarbeiten zu Bruch. Mit dem Einsatz von Eisenstangen, Kuhfuß und viel Kraft gelang schließlich, was zunächst unmöglich schien. Alles wurde gerichtet und funktionierte.

Während der eine Teil der Mannschaft sich mit den Pforten und Toren abmühte, hat eine andere Gruppe die letzte noch „unbekleidete“ Abfalltonne ummantelt, damit die Damwildhirsche diese auf der Suche nach Fressbarem nicht mehr ausplündern können.

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