Kostenloser Lichtcheck beim Tüv

Stationsleiter Henning Krogmann beim Lichttest.
Stationsleiter Henning Krogmann beim Lichttest.

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26. September 2014, 11:04 Uhr

Die Eutiner Tüv-Station bietet noch bis Ende Oktober kostenlose Lichtchecks an. „Die Erfahrung aus den Tüv-Reports zeigt, dass Mängel in der Beleuchtungsan-
lage des Fahrzeugs zu den häufigsten Gründen zählen, bei der Hauptuntersuchung durchzufallen“, erklärte Stationsleiter Henning Krogmann. „Das ist so ärgerlich wie unnötig, denn die meisten Mängel sind schnell, unkompliziert und kostengünstig zu beheben.“

Bei dem kostenlosen Lichtcheck würden alle Beleuchtungseinrichtungen des Fahrzeugs geprüft – vom Abblendlicht bis zu den Nebelscheinwerfern. Letztere seien besonders im Herbst wichtig, wenn man manchmal morgens die Hand nicht vor Augen sieht. „Die Nebelschlussleuchte sollte bei Sichtweiten unter 50 Metern eingeschaltet werden, damit man von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen wird“, erklärte Krogmann. Auf der Autobahn oder Landstraße könnten sich Autofahrer auf geraden Streckenabschnitten an den Leitpfosten am Straßenrand orientieren, die 50 Meter voneinander entfernt stünden. Bei Sichtweiten über 50 Metern dürfe die Nebelschlussleuchte nicht mehr benutzt werden, da das grelle Licht andere Verkehrsteilnehmer blenden könne. Wer die Leuchten unbegründet einsetzt, müsse mit einem Bußgeld von zehn Euro rechnen.

„Viele Autofahrer vergessen, dass der Einsatz einer Nebelschlussleuchte und eine Sichtweite von maximal 50 Metern auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung darstellen“, erinnerte Krogmann. „Bei so geringer Sichtweite herrscht ein Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde – auch auf Landstraßen und Autobahnen.“

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